Buchstabe P

Die Zahl Phi: Die Zahl Phi, liegt dem Goldenen Schnitt zugrunde. In diesem Zusammenhang beschreibt Phi eigentlich nur ein Verhältnis. Z.B. bei einem Rechteck den Zusammenhang der Seitenlängen. Dieses Verhältnis ist so angelegt, dass sich die beiden Seiten genau so verhalten, wie die größere zur Summe der beiden. Ein solches Verhältnis wird als sehr harmonisch empfunden, da viele Formen in der Natur darauf aufbauen. Mathematisch kann Phi mit Hilfe der Fibonacci-Reihe X(n)=X(n-1)+X(n-2) berechnet werden:

Schritt
Reihe
Bruch
Phi Näherungswert
1.
2+1=3
2/1
2
2.
3+2=5
3/2
1,5
3.
5+3=8
5/3
1,66667
4.
8+5=13
8/5
1,6
5.
13+8=21
13/8
1,625
6.
21+13=34
21/13
1,61538
7.
34+21=55
34/21
1,61905
8.
55+34=89
55/34
1,61765
9.
89+55=144 89/55
1,61818
10.
144+89=233
144/89
1,61798
11.
233+144=377
377/233
1,61803


Der Näherungswert erreicht den exakten Wert zuerst nur langsam, kommt aber mit zunehmend größer werdenden Bruch, sehr rasch auf den exakten Wert von Phi=1,61803398874989484820458683436563811772030917980576286213544862270 heran. Phi hat eine einzigartige Beziehung zu sich selbst: 1/Phi=Phi-1.
Die Lösung dieser quadratischen Gleichung ergibt übrigens Phi=(Sqrt(5)+1)/2, so kann Phi sehr leicht berechnet werden.

PI-Wasser, PI-Technologie, PI®-Filter  : Die empirische Entwicklung der PI-Technologie geht auf pflanzenphysiologische Zellwasser-Studien an der Universität Nagoya in Japan, zurück. 1964 entdeckte Prof. Yamashita, dass sich Zellwasser in Pflanzen deutlich von gewöhnlichem Trinkwasser unterscheidet. In seinen biologischen und physikalischen Eigenschaften ist es unserem eigenen Zellwasser sehr ähnlich. Er konnte zeigen, dass für einen geordneten Ablauf der Wachstumsprozesse weniger die Wachstumshormone als vielmehr die besondere Struktur und Qualität dieses Zellwassers entscheidend sind. Nach jahrelanger Forschung gelang es schließlich, ein Verfahren zu entwickeln, das mit ausgewählten natürlichen Materialien arbeitet und somit die optimale Energetisierung von Trinkwasser garantiert. Mit dem entwickelten Verfahren kann normales Leitungswasser so aufbereitet werden, dass wieder ein lebendiges, zellkonformes Wasser daraus wird. Prof. Yamashita nannte dieses lebendige Wasser PI-Wasser. Nach Prof. Yamashita kommt dieses PI-Wasser in seinen Eigenschaften dem körpereigenen intrazellulären Zellwasser sehr nahe. Bewirkt durch die relativ kleinen Molekül-Cluster“ gelangt PI-Wasser schnell und mit minimalem Energieaufwand in die Zellen. Entscheidend für die PI-Wasser-Struktur ist die Zugabe sehr kleiner Mengen Fe2Fe3(Eisenoxid). Bei einer Fe2Fe3-Konzentration, wie sie  in unseren Zellen vorliegt, werden dann diese Ionen durch UV-Strahlung angeregt wobei sich Elektronen- und Kernspin, und die Elektronen in einen energetisch höheren Zustand versetzt werden. Dieser Zustand ist jedoch nicht stabil und die angeregten Elektronen „springen“ unter Aussendung elektromagnetischer Strahlung wieder in ihre Ausgangsposition zurück. Im flüssigen Wasser sind – im Gegensatz zum Eis - nicht alle möglichen Wasserstoffbrückenbindungen gleichzeitig realisiert. Damit jedoch alle einmal „zum Zuge“ kommen, wechseln die Brücken quasi ständig ihre Position. Die Häufigkeit dieser „Brückenwechsel“ ist mit einer erhöhten Elektronenaktivität im Wasser verbunden. Diese wirkt sich positiv auf die Vitalität und somit Qualität des Wassers aus.

Der Aufbau des PI®-Filters:

1. Voraktivierung
Das einströmende, vorgereinigte Leitungswasser trifft in dieser ersten Phase im unteren Teil des Gerätes auf B.C.S. PI®-Keramikkugeln. Diese werden in eine Drehbewegung versetzt, und das Wasser strömt am Mantel des Gerätes spiralförmig nach oben. Durch diese Verwirbelung werden die Cluster im Wasser zerkleinert.
2. B.C.S. (Bio Control System) PI®-Keramiken
Die patentierten B.C.S.-PI®-Keramiken vom Typ SS-16 geben Spuren von Eisen- Ionen (Fe2 Fe3) an das Wasser ab.
3. Sango-Korallen
Diese Korallen haben die Fähigkeit, den Mineralienengehalt und den pH-Wert des Wassers zu regulieren. Im Gegensatz zu vielen gängigen Nahrungsergänzungspräparaten liefern Korallen ionisierte Mineralien und Spurenelemente mit einer hohen Bioverfügbarkeit für den Organismus.
4. IMS®-PI®-Keramikkugeln
Keramikkugeln, die aus Fischgräten gewonnenes organisch gebundenes Kalzium enthalten. Mit Hilfe dieser Keramikkugeln, die Calcium-Ionen abgeben, werden imWasser vorhandene freie Magnesium-Ionen gebunden. Dadurch gewinnt das Wasser seine natürliche Calcium-Magnesium Balance zurück. 5 YMS®-PI®-Keramiken Die YMS®-PI®-Keramiken sind ausgewählte japanische Hochgebirgskristalle das Wasser mit natürlicher Energie aufladen.
6. B.C.S. (Bio Control System) PI®-Zeolithe
In der sechsten Phase werden B.C.S.-PI®-Keramiken durch das gleichzeitige Wirken von Zeolith-Kristallen unterstützt: als hochporöse Biokatalysatoren können sie schädliche Mikromoleküle wie z.B. Ammonium und Arsen absorbieren und die Energetisierung optimalisieren.
7. Energieniveau-Regler
 In der letzten Phase der PI®-Wasser Technologie stellt ein Permanentmagnet das Energieniveau des durchfließenden Wassers auf den optimalen Wert ein.


Pestizide: Pestizide (Pflanzenschutzmittel) sind chemisch hergestellte Stoffe, die dazu bestimmt sind, Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse vor schädlichen Organismen bzw. sonstigen Tieren, Pflanzen oder Mikroorganismen zu schützen oder aber auch das Keimen bzw. Wachstum zu regeln. Als Schädlinge werden z.B. Insekten, Gräser, Vögel, Nagetiere, Fische und Pilze angegeben. Für Anwender stellt der Einsatz ein Risiko dar, zumal Pestizide nicht zielartspezifisch wirken, wodurch sie die Natur zusätzlich belasten weil sie die Artenvielfalt reduzieren und das Immunsystem des Menschen beeinträchtigen. Akutwirkungen auf Organismen sind gut untersucht. Es existieren jedoch noch große Wissensdefizite in Bezug auf die chronischen Wirkungen. So wird über die Rolle von Pestiziden beim Anstieg der Allergierate, bei Krebs und bei anderen Störungen und Schädigungen des Immunsystems diskutiert. Pflanzenschutzmittel dürfen nicht ins Grund- und Trinkwasser gelangen, da sie Giftstoffe, wie z. B. chlorierte Kohlenwasserstoffe enthalten können.

PCB: Polychlorierte Biphenyle. Hochgiftige organische Verunreinigung, die im Trinkwasser vorkomment. PCB steht im Verdacht, Krebs zu verursachen.

Pflanzenschutzmittel: Unter dem Pflanzenschutzmitte1 wird eine Gruppe von ca. 1700 Mitteln zusammengefasst, die in der Landwirtschaft und bei der Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Die Wirkung von Pestiziden auf den Menschen ist weitgehend unerforscht, wobei entsprechende Langzeitstudien praktisch nicht möglich sind. Was passiert, wenn mehrere solcher Wirkstoffe aufeinander treffen ist nahezu unbekannt. Die US-Akademie der Wissenschaften hat bereits 1987 festgestellt, dass die Mehrzahl der Pestizide tumorbildend sind. Auch die amerikanische Umweltbehörde hat 15 Substanzen als krebserzeugend eingestuft. Nach der Trinkwasserverordnung gelten seit dem 01.10.89 a1s neue Grenzwerte für Pestizide 0,1 mg/l für die Einzelsubstanz und 0,5 mg/l für die Summe aller Pestizide. Nach Festlegung dieser Grenzwerte bekamen die Wasserwerke große Schwierigkeiten, d.h. jedes 5. Wasserwerk arbeitet aufgrund von Ausnahmeregelungen die Grenzwertüberschreitungen um das 10 bis 100-fache erlauben. (Alle Angaben ohne Gewähr. Aktuelle Angaben zur Gesetzeslage und den Grenzwerten erhalten Sie von Ihrem Umweltamt und den Wasserwerken.)

pH Wert: Zeigt an, wie sauer oder basisch Wasser ist. Die Skala reicht von 1 bis 14. 7 ist neutral, 1 ist der höchste saure Wert, 14 der höchste basische Wert.

Phototherapie: Mit Photo- oder Lichttherapie werden all jene Verfahren umrissen, die mit der Wirkung des Lichtes arbeiten. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist beispielsweise die antibakterielle Wirkung des ultravioletten Lichtes (UV) bekannt und wird genutzt, um z. B. einzelne Körperteile oder das Blut zu bestrahlen. Infrarotes Licht erwärmt den Körper tiefenwirksam, natürliches Sonnenlicht stärkt die Widerstandskräfte, bessert Depressionen, wirkt blutdrucksenkend und regt die Produktion bestimmter Vitamine an. Als Lichtquellen nutzt man das Sonnenlicht und Geräte, die spezielle Lichtanteile erzeugen. Zum Teil werden Farben auch mit den Schwingungen von Edelsteinen, Blütenessenzen oder Tönen kombiniert. Zu den Phototherapien zählen in weiterem Sinn: Lichtbestrahlung, UVA-, UVB-Bestrahlung mit verschiedenen Geräten (z.B. Biotron, Eichotherm, Unisol).

Phosphat: Zusammen mit  Calcium ist Phosphat am Knochen- und Zahnaufbau beteiligt und wichtiger Bestandteil der Knochen selbst. Eine überragende Bedeutung hat es bei der Energiebereitstellung aus den Nährstoffen. Es wirkt bei der Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Haushalts mit, hat eine Funktion als Cofaktor vieler Enzyme und an der genetischen Information im Zellkern. Der tägliche Bedarf für einen Erwachsenen beträgt 800 Milligramm. Da fast alle Lebensmittel Phosphat enthalten, besteht kein Mangel. Bei körperlich anstrengender Tätigkeit, in Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf erhöht. Der Phosphatbedarf steht in enger Beziehung zum Calciumbedarf, wobei ein ausgewogenes Verhältnis (etwa 1:1) als optimal angesehen wird. Durch die meist ausreichende Zufuhr tritt ein Phosphatmangel kaum auf.

Phosphor: Phosphor ist ein Festkörper, (Nichtmetall), das verschiedene allotrope Abarten bildet. Bekannt sind weißer und roter Phosphor. Vor allem wird er für die Herstellung der reinen Phosphorsäure benutzt. Weißer Phosphor wird auch für die Herstellung von im Dunkeln fluoreszierenden Gegenständen verwendet. Andere Phosphorarten nutzt man für die Produktion von Feuerwerk, Zündhölzern und Brandgeschossen.
Wie findet Phosphor den Weg zu unserem Organismus?
Phosphorverbindungen werden oft für die Herstellung der Backwaren und Milchprodukten verwendet. Sie spielen eine Rolle in Stabilisierungs-, Emulgierungs- und Verdickungsmitteln.
Welche negativen Spätfolgen kann Phosphor für den Körper haben?
Die Ärzte warnen vor speziell aufgesprudelten Getränken und warnen vor übermäßigem Fleischverzehr. Phosphorüberschuss im Blut kann Osteoporose verursachen und die Eisenabsorbierung erschweren. Phosphorüberschuss verursacht Acidifikation des Organismus und Ausspülung von  Calcium aus den Knochen und erschwert die Absorbierung von  Magnesium, Zink und  Eisen, was zu Anämie führen kann.

Prof. Dr. rer. nat. Fritz Albert Popp: Prof. Popp gilt als der Entdecker der „Biophotonen".
Prof. Popp entdeckte 1976 zusammen mit Bernhard Ruth eine schwache Lichtemission aus biologischen Systemen und wies nach, dass diese Strahlung von allen lebenden Organismen ausgeht.
Daraus resultierte die Entwicklung der Biophotonenanalyse. Diese wird in der Lebensmittelindustrie bei Qualitätsmessungen angewandt.
Studium der Physik, Diplom in Experimentalphysik, Röntgen- preis des Physikalischen Instituts der Universität Würzburg, Promotion in Theoretischer Physik, Habilitation in Biophysik, Dozent, Ernennung zum Prof. vom Senat der Universität Marburg.

Hohlraumresonatorwelle bei der mitotischen Zellteilung. ("Biophotonen Das Licht in unseren Zellen", Marco Bischof, 2001-Verlag, S. 269)

Prof. Popp berechnete auch eine so genannte Hohlraum-Resonator-Welle, vergleichbar mit einer stehenden Welle, welche z.B. durch Klangeinwirkung in einem Wassergefäss entsteht. Durch diese "Stehenden Wellen" scheinen zellinnere Stoffwechselvorgänge klangmustergesteuert abzulaufen (siehe Bild rechts: Mitotische Zellteilung), womit uns eine weitere Verknüpfung zwischen Klang, Wasser und Biologie aufgezeigt wird.

 

Parasiten: Parasiten (Mitesser, Schmarotzer)- Lebewesen, die zu einem Wirt in einer mehr oder weniger engen Beziehung stehen und auf dessen Kosten leben. Im weiteren Sinne bezieht sich der Begriff "Parasit" sowohl auf Pflanzen als auch auf Tiere; im medizinischen Bereich wird er auf Erreger aus dem Tierreich beschränkt, von denen die wichtigsten zu den Protozoen gehören. Parasiten verursachen zahlreiche Krankheiten (= Parasitosen), von denen einigen eine herausragende Bedeutung zukommt. So treten nach Angaben der World Health Organization (WHO, 1996) pro Jahr 300-500 Millionen neue Fälle von Malaria auf und 1,5 - 2,7 Millionen Menschen sterben an dieser Krankheit.

Pilze: Pilze haben eine starre Zellwand und einen klassischen Zellkern und sind meist bewegungsunfähig. Sie enthalten keine photosynthetischen Pigmente und ernähren sich von verschiedenen organischen Nährsubstraten. Von den mehr als 100.000 Pilzarten sind nur ungefähr 300 als Infektionserreger des Menschen bekannt. Die meisten Pilzinfektionen entstehen nur bei geschwächter Infektabwehr.

Prävention: Ziel aller Präventionsmaßnahmen muss es sein, Krankheitserregern keine günstigen Bedingungen für eine Vermehrung zu bieten.

Protozoen: Frei oder parasitisch lebende einzellige Mikroorganismen, z.T. mit wechselnder Größe und Gestalt. Die Übertragung vieler parasitischer Protozoen erfolgt durch Gliederfüssler, indem sie sich zu Land und Wasser ungeschlechtlich vermehren und dabei auch einen Formwechsel durchmachen, der mit der Ausbildung eines infektiösen Stadiums endet. Zu ihren bekanntesten Vertretern gehören die Amöben und Giardia.

PWL-Strahl: Die PWL-Strahlen wurden von Dr. Oberbach gefunden und erforscht. Dabei handelt es sich um ein terrestrisch hochenergetisches pluspolares elektrisches Erdnetzgitter, das nach dem magnetischen Nord-Südpol ausgerichtet ist und sich laut Dr. Oberbach bei Dunkelheit bis zu zwei Meter verschieben kann.


 

Pentachlorphenol, kurz PCP, gehört als Verbindung der Chlorphenole zu den chlorierten Kohlenwasserstoffen. Die chemische Formel von PCP lautet C6Cl50H. Unter Normal­bedingungen ist PCP ein farbloser Feststoff, der ausgast.

PCP wird als Wirkstoff in Algiziden, Fungiziden, Herbiziden, (besonders außerhalb Europas) Desinfektionsmitteln, im Lederschutz und als Konservierungsmittel verwendet. Am bekanntesten ist in Deutschland die frühere Verwendung von PCP in Holzschutzmitteln (40%). Obwohl deren Einsatz nur für den Außenbereich (Schwertextilien-Zelte Markisen 16%) oder Feuchträume (Bautenschutz 3%), wo Holzteile feucht werden können, vorgesehen war, wurden PCP-haltige Holzschutzmittel in den 60er und 70er Jahren oft im Übermaß in Innenräumen eingesetzt.

PCP hat aber auch noch ganz andere Einsatzbereiche: In der Baumwollgewinnung wird es ebenso verwendet wie in der Papierindustrie, der Textilindustrie (Lederindustrie 11%) und bei der Herstellung von Klebern und Leimen (Klebstoffe 6%), in Dispersions- und Ölfarben (Lacke und Farben 2%). Die Angaben über weltweite jährliche Produkt­ions­mengen schwanken zwischen 25.000 t und 90.000 t pro Jahr (1991).

Aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften (Wasserlöslichkeit, Flüchtigkeit) ist PCP in der Umwelt mobil und verbreitet sich ubiquitär.

Je nach Bodeneigenschaften (pH-Wert, Humusgehalt, Wassergehalt, Porenvolumen etc.) und Standortverhältnissen (Klima, Hanglage, usw.) kann PCP im Boden mitunter sehr beweglich sein und ins Grundwasser verlagert werden.

PCP ist in der Umwelt als biologisch schwer abbaubar einzustufen.

Die toxikologischen Daten über PCP und seine Begleitstoffe (Hexachlorbenzol, chlorierte Phenole und Phenoxyphenole, polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und -furane) haben zu einem Verbot von PCP in der Bundesrepublik Deutschland geführt, wenngleich der Import von PCP über behandelte Waren damit nicht unterbunden ist. In Deutschland ist die Verwendung in der Holzindustrie  seit 1985 verboten; ein generelles Herstellungs­verbot besteht seit 1.4.1990, nur die Fa. Rhone Poulenc stellt es noch her.

Der Unfall eines Chemikalienlasters beim oberbayerischen Miesbach, der unter anderem PCP-Ester geladen hatte, zeigt, daß PCP trotz seines Verbotes immer noch auf bundes­deut­schem Gebiet transportiert wird und Umweltgefährdungen verursacht.

Die Haupt- PCP-Quelle bilden Holzschutzmittel: In den Jahren vor dem Verbot der Verwendung von PCP (1989) wurden PCP-haltige Holzschutzmittel im Wohnbereich zum Teil in großen Mengen eingesetzt.

Bis 1977 verwendete man überwiegend Mittel, die Lindan als Insektizid und PCP als Fungizid enthielten. Eine Untersuchung des Bundesgesundheitsamtes (BGA) zeigt, dass 90 % der geprüften Haushalte solche Holzschutzmittel verwendet hatten. Zunächst vermutete man PCP nur im Holz. Da aber in den ersten Monaten nach dem Anstrich etwa 50 % des PCP verdampfen, verteilen sich diese über den ganzen Wohnbereich. Dementsprechend ließen sich in der Studie des BGA in der Raumluft, im Hausstaub, in Lebensmitteln und in Körperflüssigkeiten der Haushaltsmitglieder die Wirkstoffe nachweisen. Der Gehalt von PCP in der Raumluft hängt von der Holzart, Alter und Menge des Anstrichmittels, Raumtemperatur, -feuchte, Luftdruck und verschiedenen anderen Faktoren ab. PCP-Konzentrationen in Lebensmitteln sind gegenüber solchen in unbelasteten Räumen nur leicht erhöht. Demgegenüber ist Hausstaub am stärksten kontaminiert.
PCP Aufnahme durch den Menschen
Der Mensch nimmt PCP über die Atmung (als Dampf oder staubgebunden), über die Nahrung und über die Haut (aus Kleidung und anderen Kontakten zu Gebrauchsge­gen­ständen) auf. Zielorgane im menschlichen Körper sind bei den drei Aufnahmewegen im wesentlichen Leber und Niere, auch die Haut (Chlorakne). Da ein Großteil des aufge­nommenen PCP über den Urin ausgeschieden wird, liefert die dort gemessene Konzentration ein gutes Maß für eine durch­schnittliche PCP-Belastung. Urinwerte oder Werte in anderen Körperflüssig­kei­ten wie z.B. im Blut sollten für eine Bewertung vorgezogen werden. Übliche Werte, die auch Personen ohne Holzschutzmittelkontakt im Urin aufweisen, liegen bei etwa 10 µg/l.
PCP-Wirkungen auf den Menschen
Bei verschiedenen Vergiftungsfällen, die vor allem in der Arbeitswelt durch berufliche Exposition mit PCP beschrieben wurden, traten u. a. folgende Symptome auf: Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Übelkeit, Atemnot, beschleunigte Atmung, Schweißausbrüche und erhöhte Körpertemperatur.

Die für den Menschen akute tödliche Dosis wird auf etwa 30 mg PCP/kg geschätzt. Für empfindliche Personen, bei denen etwa die PCP-Ausscheidung gehemmt ist, kann der Schätzwert unterschritten werden.
PCP-Langzeitwirkungen
Die Bewertung einer chronischen Belastung mit PCP war lange Zeit schwierig, da meist Konzentrationsangaben fehlten oder Kontrollgruppen sich als unge­eignet erwiesen. Gerade an PCP-belasteten Arbeitsplätzen wurden am häufigsten Haut­schädigungen wie Chlorakne, neurologische Störungen und Einzelfälle von Anämie oder Morbus Hodgkin gemeldet. Ein Zusammenhang mit PCP blieb zweifelhaft. Dagegen zeigten tierexpe­rimentelle Untersuchungen klarere Zusammenhänge über chronische Wirkungen auf. So ergaben Langzeitversuche mit Mäusen, die zwei Jahre lang techni­sches PCP erhalten hatten, neben anderen Wirkungen eine eindeutige kanzerogene Wirkung von PCP.

Daneben fanden sich vermehrt Lebertumoren und Tumoren des Gefäßsystems der Milz und der Leber. Da die krebserzeugende Wirkung von PCP im Tierversuch eindeutig nachgewiesen wurde, hat auch die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe keinen MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatz-Konzentration) sowie auch keinen BAT-Wert (Biologischer Arbeitsstoff-Toleranzwert) festgelegt, unterhalb derer die Gesundheit nicht beeinträchtigt wird. PCP hat in der MAK-Liste demnach die Einstufung III A 2 ( Stoffe, die sich im Tierversuch als eindeutig krebserzeugend erwiesen haben) erhalten.

Das Bundesgesundheitsamt hat auf der Grundlage der Langzeit-Tierversuche eine gesundheitliche Bewertung der PCP-Raumluftkonzentrationen vorgenommen.

Der Wert unter dem keine negativen Wirkungen feststellbar sind liegt bei 3µg /kg Körpergewicht/ Tag. Dies ist der Wert der duldbaren täglichen Aufnahme, der bei einer 60 kg schweren Person bei 180 µg liegt. Das Bundesgesundheitsamt berechnete nun daraus über das Atemvolumen und eine zulässige tolerierbare Raumluft­Konzentration von 1 µg PCP/mft. Dieser Wert wurde auch von einer anderen Arbeitsgruppe als tolerierbarer Langzeitwert für Außenluftkonzentrationen abgeleitet. Es ist davon auszugehen, dass bei Einhaltung dieses unter dem Vorsorgeaspekt empfohlenen Werts gesundheitliche Beeinträchtigungen auf jeden Fall auszuschließen sind, und auch kein Bedarf für Sanierungsmaßnahmen besteht. Toxikologisch lassen sich solche Empfehlungswerte nicht begründen. Es wurden im Biofeldtest nach Dr.Schweitzer bei einer festgestellten PCP-Belastung  jeweils der Krebstest positiv gefunden, auch der Leber.

Therapie: Zink, Eisen, Bohnenkaffe fördert die Entgiftung.


 

PCB-polychlorierte Biphenyle sind eine aus 209 Einzelkomponenten bestehende Verbindungsklasse von aromatischen organischen Chlorverbindungen.

Die chemischen und physikalischen Eigenschaften der PCB (z.B. temperaturstabil, geringe elektrische Leitfähigkeit) und die vergleichsweise einfache und preiswerte Herstellung öffneten dieser Substanzklasse ein breites Anwendungsspektrum. So wurden sie u.a. als Hydraulikflüssigkeiten, Industriefette und -öle, Wärmeaustauscher, Imprägniermittel, Dielektrika in der Elektronikindustrie (in PCB haltigen Konden­satoren von Waschmaschinen, Geschirrspülern, Wäschetrocknern, Bügelmaschi­nen, die bis 1983 hergestellt wurden), Dichtungsmittel, Spachtelmasse, organisches Lösungsmittel, Papierbeschichtungen, Flammschutz­mittel für Papier, Gewebe und Holz sowie Weichmacher in Lacken verwendet.

PCB wurden demnach in den verschiedensten Industriezweigen eingesetzt, wie Elektronikindustrie, chemische Industrie, Textilindustrie, und finden sich auch heute noch in Laboratorien, Büros und anderen Innenräumen als Verunreiniger.

Durch die ubiquitäre Verbreitung der PCB in praktisch allen Umweltgebieten wurde diese Substanzklasse ein Beispiel für die unkontrollierte Verbreitung von Industriechemi­kalien. In der Bundesrepublik Deutschland wurden seit ca. 1930 rund 23.000 Tonnen Polychlorierte Biphenyle (PCB) in "offenen Systemen", d. h. umweltzugänglich  eingesetzt. Man muß davon ausgehen, dass diese größtenteils an die Umwelt entweichen konnten. Seit 1978 beschränkte die BRD die PCB-Anwendung ausschließlich auf "geschlossene Systeme" wie Transformatoren (Isolier- und Kühlflüssigkeit), Hydrauliköle und Kondensatoren. Seit 1983 ist die Herstellung von PCB in Deutschland vollständig eingestellt; seit 1989 dürfen in Deutschland auch keine PCB-haltigen Stoffe mehr in den Verkehr gebracht oder verwendet werden.

Trotzdem bleibt ein weiterer PCB-Eintrag nicht ausgeschlossen, da große Anteile der PCB in "offenen" und "geschlossenen Systemen" noch vorhanden sind und eine Emis­sion aus diesen Quellen durch langsamen Zerfall und Freisetzung (Hausmüllver­bren­nung, Mülldeponien, nicht sachgemäße Entsorgung) nur schwer verhindert werden kann.

Die Toxizität von PCB wurde erstmals 1968 bei einem Unglücksfall in Japan deutlich, bei dem PCB aus einer undichten Verarbeitungsanlage in Reisöl gelangte und Massenvergiftungen bei über 1500 Menschen auslöste. Dieser Unglücksfall, der als "Yusho-Krankheit" in die Geschichte einging, rüttelte erstmals die Öffentlichkeit hinsichtlich der PCB-Problematik wach.

Nachteile: langsame biologische Abbaubarkeit in der Umwelt (die Abwässer und Flüsse sind verseucht, Akkumulierbarkeit in der Nahrungskette: Aufnahme bei Verzehr von Süßwasserfischen und Kürbiskernöl, z.B. in der Muttermilch.

Vorkommen beim Menschen: Die Exposition des Menschen mit PCB erfolgt hauptsächlich mit tierischer Nahrung (ca. 65 %), in geringerem Maße über die Atemluft und gelegentlich über Körperpflegemittel. Da auch der Mensch Endglied einer Nahrungskette ist, können PCB im Körper über - vor allem tierische - Nahrungsmittel stark angereichert werden. Untersuchungen von Nahrungsmitteln haben ergeben, dass vor allem tierische Fette hohe PCB-Gehalte aufweisen (Butter 0,17 mg/kg), während pflanzliche Lebensmittel deutlich geringer belastet sind (Margarine 0,07 mg/kg).

Wichtig für die Exposition des Menschen gegenüber Schadstoffen ist der Gehalt in Lebensmitteln. Die Analyse der kanadischen Gesundheitsbehörde in verschiedenen Lebensmitteln, im menschlichen Fettgewebe, wie auch in Humanmilchproben ergeben in allen Proben meßbare Konzentrationen. Die durchschnittliche PCB-Aufnahme beim Menschen liegt derzeit bei 3 bis 8 µg pro Tag und Person. Säuglinge können perinatal und über die Muttermilch belastet werden, da PCB placentagängig ist und die Muttermilch durch die Fettmobilisation während der Stillzeit verstärkt kontaminiert ist. Babys nehmen so ca. 10 µg/kg Körpergewicht PCB pro Tag auf, es kommen jedoch auch Werte von bis 25 µg PCB/Tag vor. Eine Ausdehnung der Gesamtstillzeit bewirkt eine Abnahme der PCB-Gehalte in der Muttermilch, jedoch steigt die absolute PCB-Aufnahme beim Säugling. Betrachtet man allein den PCB-Gehalt der Muttermilch, so müßte diese als Nahrungmittel eigentlich verboten werden. Da aber andererseits die Vorteile für eine gesunde Entwicklung des Säuglings deutlich überwiegen, wird eine Stillzeit von drei bis sechs Monaten auf jeden Fall empfohlen.

Gesundheitsgefahren durch PCB

Symptome bei akuter Vergiftung: Lidschwellungen, Chlorakne, Hautpigmentierungen, Sehstörungen, Taubheit in den Gliedmaßen, Schwäche und Müdigkeit. Im weiteren Verlauf kamen Blindheit, Gelbsucht, Diarrhoe, Veränderungen des Menstruationszyklus, Neuropathien, Kopfschmerz und Haarausfall dazu. Es kam zu einer Häufung von Fehlgeburten.

Die akute Toxizität von PCB ist nicht sehr stark. Tierexperimentell-toxikologische Untersuchungen haben gezeigt, dass chronisch schon bei vergleichsweise niedrigen Konzentrationen toxische Wirkungen beobachtet werden. Dabei ist bei einer kontinuierlichen PCB-Belastung vor allem die Anreicherung im Körper (s.o.) problematisch. Die Aufnahme in den Organismus erfolgt in erster Linie über die Nahrung, kann jedoch auch über die Atemwege oder durch Hautresorption erfolgen.

Der Hauptteil der PCB wird dabei im Fettgewebe deponiert, ein kleinerer Teil gelangt in Leber, Niere, Lunge und Herz.

Grenzwerte: Um Grenzwerte in der Nahrung zu ermitteln, unterhalb denen auch bei lebenslanger Aufnahme keine Schädigung zu erwarten ist, werden von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ADI-Werte (Acceptable Daily Intake) herausgegeben. Da das Krebspotential von PCB noch nicht eindeutig feststeht, spricht man von einem vorläufigen ADI-Wert. Der ADI-Wert wird toxikologisch aus Tierversuchen abgeleitet, indem die maximale Schadstoffdosis, die das Tier ohne erkennbare Wirkung absorbieren kann, ermittelt wird. Die annehmbare Tagesdosis für Menschen beträgt demnach 1 µg PCB/kg Körpergewicht.

Die Symptome einer chronischen PCB-Belastung beim Menschen sind denen bei Affen am ähnlichsten. Deswegen werden auch Rhesusaffen zur Ermittlung der chronischen Toxizität herangezogen. Chronische Toxizität (Stoffwechselstörungen der Leber, Hautschäden (Chlorakne), Beeinträchtigung des Immunsystems (wurde im Tierversuch bei wiederholter Verabreichung beobachtet), die Entsorgung ist technisch schwierig und kostspielig bei Brand können aus PCB große Dioxin-Mengen entstehen.


 

[18] Ulrike Koller,GSF-Forschungszentrum  für Umwelt und Gesundheit, Umweltberatung Bayern, Ingolstädter Landstraße1,D-85764Daunderer,Handbuch der Umweltgifte

 

 

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