Dehydration:
Abnahme des Körperwassers durch gesteigerte gastrointestinale u.a. Wasserabgabe ohne entsprechende Zufuhr und gleichzeitig auftretende Natriumverluste beeinflussen,
je nach ihrer Größe im Verhältnis zum Wasserverlust, die osmolare Konzentration (Menge der gelösten Teilen pro Liter Lösung in mol) des Extrazellulärraums (Raum, der
die außerhalb der Zelle befindliche Flüssigkeit enthält).
DNS: Die Desoxyribonukleinsäure (engl.: DNA; deutsch: DNS) ist ein langes spiralförmiges Molekül, das als Träger der Erbinformation dient. Anhand dieser Erb-Informationen, die in einer bestimmten Form, dem genetischen Code, in der DNS gespeichert sind, werden Proteine produziert.

Dr. Rüdiger Dahlke - senkrechtes Weltbild: Wie Dr. Rüdiger Dahlke im senkrechten Weltbild erklärt, kann auf jeder Ebene angesetzt werden, um Heilung herbeizuführen. Eine Organschädigung ist immer die Spitze des Eisbergs und ursprünglich oft auf eine Störung des Energiehaushaltes zurückzuführen. Zu jeder Zeit benötigt der menschliche Organismus Phasen der Aufladung und Regeneration. Wasser kann dabei der Schlüssel zur Erholung und Stärkung Ihrer gesundheitlichen Kräfte sein.
Destilliertes Wasser: Wasser, das durch Dampfdestillierung gereinigt wurde. Es enthält normalerweise weniger als 5 ppm TDS.
Dipol Charakter
des Wassers: Wasser kommuniziert! Durch den Dipol Charakter des Wassers (Plus-Minus Ladung im Wassermolekül;l), entstehen Wasserstoffbrücken. Diese Bindungen zwischen
bis zu einigen Tausend Wassermolekülen, können sich z.B. im Gehirn zu hochgradig kristallinen Strukturen ausbilden: Das Gehirnwassser besteht zu 90% aus Wasser und
"gefriert" bei ca. 37° indem es gelartig wird. Die kristallinen Gitternetze der Wassercluster schwingen dabei in hohen Frequenzen, die von der Bewegung der einzelnen
Moleküle abhängen.
Insofwern hat jedes Wasser sein individuelles eigenes identifizierbares Frequenz- und Schwingungsspektrum, das als Relief abbildbar ist.
In
Clustern werden auch Informationen anderer Stoffe gespeichert, indem
sie anfangs von den H2O-Molekülen der Cluster umhüllt werden. Dadurch verändert sich die Geometrie der Cluster und es entstehen neue Muster. Diese Muster bzw. Frequenz-Signale
kann Wasser speichern oder an andere Wässer oder an Lebewesen weitergeben.
Durchfall: Trotz aller Vorsicht sind aber Hygienefehler auf Reisen nicht ganz zu vermeiden. Häufigste Folge ist die Durchfallerkrankung (Reisediarrhoe), die dann vorliegt, wenn der Stuhlgang mehr als 3 Mal täglich dünnflüssig und krampfartig auftritt und mit heftigen Entleerungen verbunden ist. Bei einer Durchfallerkrankung gelten folgende "Alarmzeiten" nach der 6-Stunden-Regel: Leidet ein Baby mehr als 6 Stunden, ein Kleinkind mehr als 12 Stunden und ein Schulkind mehr als 18 Stunden an dauerhaftem Durchfall, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Bei Erwachsenen ist die Schwere der Erkrankung nach 24 Stunden ausschlaggebend. Bei Fieber über 38°C, blutigem Durchfall, unstillbarem Erbrechen, anhaltend starkem Leibschmerz und bei Schwangerschaft ist der Arzt sofort aufzusuchen, sonst spätestens nach 4 Tagen.
Desinfektion: Abtöten von Erregern übertragbarer Krankheiten; ist bei Trinkwasser dann
zwingend notwendig, wenn Coli-Bakterien, Fäkalstreptokokken oder hohe Koloniezahlen auftreten. Als Desinfektionsmittel stehen u. a. Chlordioxid, Chlorgas, Natriumhypochlorit
oder Ozon zur Verfügung. Neben Chlorung ist unter bestimmten Voraussetzungen auch UV-Bestrahlung möglich. Die UV-Desinfektion ist aus vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken.
Sie kommt überwiegend dann zum Einsatz, wenn hohe mikrobiologische Anforderungen an das Permeat, Prozess- oder Trinkwasser gestellt werden oder chemische Desinfektionsmittel
aus Qualitäts- oder Umweltschutzgründen nicht angewendet werden. Immer häufiger ist der Einsatz der UV-Desinfektion also die beste Variante, wenn ein sicheres, umweltfreundliches
Desinfektionsverfahren benötigt wird. Eines der Hauptargumente gegen die Regenwassernutzung ist das Auftreten mikrobiologischer Verunreinigungen. Die UV-Desinfektion
schafft hier problemlos Abhilfe.
In der Trinkwasserverordnung wird gefordert:
- Zahl der coliformen Keime, Escherichia coli u. Enterokokken 0/100 ml,
- Grenzwert für Koloniezahl 100/ml am Zapfhahn
- keine anormale Veränderung (als Indikatorparameter)
- Koloniezahl 20/ml unmittelbar nach Abschluss der Aufbereitung im desinfizierten Wasser
- Nachweis des freien Chlor min. 0,1 mg/l, wenn Desinfektion auf Chlorbasis
- bzw. min. 0,05 mg/l an Chlordioxid jeweils nach Abschluss der Aufbereitung.
Als Verfahren sind für Trinkwasser gebräuchlich:
- Erhitzen, Feinfiltern, Oxidationsmittel, UV-Bestrahlungen und Metallionen-Zugabe.
- Von den Oxidationsmitteln werden überwiegend die Halogene Chlor u. Chlordioxid, selten Brom und Jod verwendet. Chlor am häufigsten, Brom gelegentlich für Badewasseraufbereitung,
Jod für kleine Anlagen.
- Ozon wird wegen der höheren Kosten im allgemeinen mehr als hochwirksames Oxidationsmittel angewendet.
- Wasserstoffsuperoxid ist zwar ein starkes Oxidationsmittel, hat aber nur geringe Desinfektionswirkung u. ist deshalb zur Desinfektion nicht zugelassen.
- Bei der Desinfektion mit Metallionen ist nur das Silberungsverfahren unter bestimmten Voraussetzungen verwendbar.
- Kupferionen haben zwar eine gute Wirkung zum Abtöten von Algen, eine geringe dagegen bei der Desinfektion.
- Auch eine Verzinkung eines Stahlrohres (Hausanschlussleitungen) bewirkt ein langsames Abtöten der Keime, ohne dass es als Desinfektionsverfahren verwendbar ist.
Die mikrobiologische Beschaffenheit des Trinkwassers muss laufend überwacht werden!
Chlorungsverfahren - In der Praxis werden im wesentlichen verwendet:
- Chlorgas,
- Chlordioxid,
- Natriumhypochlorit, flüssig als Chlorbleichlauge bezeichnet,
- Calciumhypochlorit, fest in Tablettenform.
Gehalt an wirksamen Chlor der gebräuchlichen Chlorverbindungen
| Bezeichnung | Gehalt an wirksamem Chlor (%) |
| Chlor | 100 |
| Chlorkalk | 33-37 |
| Natriumhypochlorit | 15-16 |
| Calciumhypochlorit | 75 |
Die Chlorung ist für die zentrale Wasserversorgung noch immer das gebräuchlichste Desinfektionsverfahren, da sowohl die Kosten der erforderlichen Apparate als auch die laufenden Betriebskosten gering sind, die Wirkung der Desinfektion durch den einfach zu führenden Nachweis des Chlorgehalts, teilweise sogar nur über die Redox-Spannung, geprüft werden kann und eine bei ordnungsgemäßer Durchführung gegebene Depotwirkung Wiederverkeimungen im Verteilungsnetz verhindert.
Nicht mehr zugelassen ist die Chlorung zur Oxidation anorganischer und organischer Wasserinhaltsstoffe, ebenso sollte die Zugabe hoher Chlormengen bei der Desinfektion nach Möglichkeit unterbleiben, da die Gefahr der Bildung von krebserregenden Trihalogenmethanen besteht (Grenzwert 0,025 mg/l).
Die zulässige Zugabe ist deshalb durch die Trinkwasserverordnung für Chlor, Natrium-, Calcium- und Magnesiumhypochlorit sowie Chlorkalk auf 1,2 mg/l an freiem Chlor begrenzt worden, nur in Ausnahmefällen bei sonst gegebener hygienischer Gefährdung sind bis 6 mg/l gestattet.
Im abgegebenen Reinwasser dürfen nach der Aufbereitung nur noch maximal 0,3 mg/l an freiem Chlor bzw. in Ausnahmefällen bis 0,6 mg/l nachweisbar sein. Einige Wasserwerke haben deshalb auf Chlordioxid, bei dessen Zugabe solche Haloforme nicht entstehen, oder andere Desinfektionsverfahren umgestellt.
Eine sichere Desinfektion wird erreicht, wenn
1. eine gründliche Durchmischung des Desinfektionsmittels mit dem Wasser erfolgt.
2. eine ausreichend lange Einwirkungszeit des Desinfektionsmittels vorhanden ist.
3. ein Chlorgehalt von 0,1 mg/1 an freiem Chlor dauernd nachgewiesen wird, bei Chlordioxid 0,05 mg/1 an Cl02 .
Chlorgas (DIN 19606 und 19607): Eigenschaften – Cl2 ist ein gelb-grünliches Gas,
das sehr giftig ist. In Tab. ist die Wirkung von Chlorgas bei verschiedenen Konzentrationen in 1 m3 Luft auf den Menschen angegeben. Chlorgas ist etwa 2,5
mal schwerer als Luft.
| Bezeichnung | ml Chlorgas in m3 Luft |
| zulässiger Chlorgehalt in Luft. während 8 Arbeitsstunden | 0,5 - 1,58 mg/l |
| merkbarer Geruch | |
| Reizungen im Hals, | |
| Husten, | |
| Maximalwert für einen kurzen Aufenthalt | |
| Gefährlich, bereits bei kurzem Aufenthalt | |
| Schnell tödlich |
- Orangefarbenes Gas, 2,5mal höhere Oxidationskraft als Chlor
- Vorteil: es entstehen keine Nebenprodukte wie Chlophenol, es reagiert nicht mit Ammonium, keine cancerogenen Stoffe
- Chlordioxid ist explosiv, keine Anlieferung in Behältnissen,
- wird am Gebrauchsort hergestellt aus Natriumchlorit und Chlor oder Natriumchlorit und Salzsäure
- Lösung von Cl2 im Wasser und als 8 %ige Lösung dem aufbereitetem Wasser zugegeben
- Natriumchlorit darf nicht in das Wasser gelangen
- Chlordioxidverfahren wird bei größeren WVU zunehmend eingesetzt wegen besserer Handhabung der Grundstoffe und weil keine unerwünschten Nebenprodukte entstehen (Haloforme)
bei Wässern mit organischer Belastung (OW, UF, belastetes GW)
- ätzende und stark giftige Lösung (Lauge)
- Einfache Handhabung, wird in Behältern angeliefert
- Zugabe über einfache Dosierpumpen möglich
- Einsatz zur Desinfektion von Anlagenteilen, bei kleinen WW
- Nachteile: geringe Haltbarkeit, höhere Kosten, Zersetzung durch Licht, Temperatur, Verunreinigungen, bei Spuren von Eisen und Metallen ebenfalls rasche Zersetzung
UV-Lampen für die professionelle Wassersterilisation
UV-Bestrahlung: Wellenlänge 200 bis 300 nm, Wirkungsmaximum bei 260 nm
Antibakterielle Wirkung, da die Strahlung die das Genmaterial enthaltenden Nukleinsäuren verändert. Diese führen zum Verlust der Vermehrungsfähigkeit und zum Zelltod.
Zur Inaktivierung der Bakterien muss Strahlung diese erreichen, d.h. das Wasser muss frei sein von trübenden und färbenden Stoffen, es muss dicht am Strahler vorbeifließen
und es muss ausreichende Strahlungsdosis vorhanden sein, mind. 25 mJ/cm 2
Hoher Wartungsaufwand (Reinigung und Wechslung der Strahler).
Einsatz von Hg-Dampflampen mit 254 nm.
Um die Wirksamkeit der UV-Desinfektion nachzuweisen, muss eine biodosimetrische Prüfung der Anlage gemäß DVGW-Arbeitsblatt W 294 erfolgen.
Voraussetzung für die Gewährleistung einer sicheren Desinfektion ist der Einsatz einer für das jeweilige Wasser und den erforderlichen Durchsatz ausgelegten UV-Bestrahlungsanlage.
Die überwachung erfolgt über die kontinuierliche Erfassung des Sensormesswertes. Grundsätzlich müssen für die Trinkwasseraufbereitung zertifizierte UV-Anlagen eingesetzt
werden.
Im Hinblick auf den Einsatz der Ozonierung ist festzustellen, dass diese zu einer erhöhten Bildung biologisch abbaubarer
Stoffe führt und deshalb nicht als letzte Aufbereitungsstufe eingesetzt werden kann. In der Regel ist die Nachschaltung einer biologisch arbeitenden Filterstufe erforderlich.
Einschränkungen für den Ozoneinsatz können sich durch die Bildung von Bromat ergeben, wenn das zu desinfizierende Wasser erhöhte Bromidgehalte aufweist.
Entscheidender Vorteil der UV-Bestrahlung im Vergleich zum Einsatz chemischer Desinfektionsmittel ist, dass es sich hier um ein praktisch nebenproduktfreies Desinfektionsverfahren
handelt. Voraussetzung für die Anwendung ist, dass das desinfizierte Wasser biologisch stabil ist, da nach Abschluss der Desinfektion keine Restdesinfektionskapazität
mehr aufrecht erhalten werden kann. Die UV-Bestrahlungsanlage muss für die jeweilige Wasserbeschaffenheit ausgelegt werden.
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URAN im Trinkwasser Die Organisation Foodwatch warnt aktuell in der Presse vor teilweise zu hohen Urankonzentrationen im Leitungswasser.
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