MINERALKARTUSCHEN

 

 

Aufmineralisierkartuschen
 



Gefiltertes Reinwasser kann auf Wunsch mit essentiellen Mineralien  angereichert werden. Die Entnahme des leicht aufmineralisierten Osmosewassers erfolgt dann über einen speziellen mitgelieferten Wasserhahn, der über zwei Wasserentnahmetasten verfügt. Somit ist es möglich, frisches Wasser mit oder ohne Mineralien zu zapfen.

Anwendungen:

Blumenliebhaber setzen unsere Mineralienkartusche  gerne ein.
Vorteil:  Düngergaben können deutlich reduziert werden.

Aquarianer finden ebenfalls Gefallen an dem leicht aufmineralisierten Osmosewasser, das Sie es bei der Aufzucht bestimmter Fischarten benötigen.

Sportler und Schwerstarbeiter sollten nach großen körperlichen Anstrengungen, auf eine ausreichende Versorgung mit Mineralien achten , da mit dem Schweiß (bis zu 1 Liter /Stunde) viele Mineralien ausgeschieden werden.

Schweiß schmeckt salzig aufgrund seines Natriumchlorid-Gehalts (Kochsalz), und bitter wegen der anderen Mineralstoffe, die ersetzt werden müssen!

Die Anschaffung der Mineralienkartusche macht in diesem Fall nur bedingt Sinn, auch wenn sich u. U. fortan teure "Sportlerdrinks" erübrigen, da es sich um eine Zugabe anorganischer Mineralien handelt (der Zweck heiligt hier die Mittel), die vom Körper nur in Extremsituationen, wie dem Spitzensport, aber auch bei falschen Ernährungsgewohnheiten verstoffwechselt werden.

Deshalb sollte man darauf achten, seinen Mineralienhaushalt primär über eine gesunde ausgewogene Ernährung zu regulieren.

Zur Nahrungsergänzung empfehlen wir Kristallsalz, welches Mineralien in sehr feiner aufgeschlüsselter kristalliner Phase enthält. Dieses können Sie über uns beziehen!

Mineralien sind unter anderem lebenswichtige Biokatalysatoren, die in einer Vielzahl von Stoffwechselschritten unerlässlich sind. Die Funktionen der Mineralien sind sehr vielfältig: Sie regulieren teilweise den Wasserhaushalt, sind am Zusammenspiel zwischen Nerv und Muskel beteiligt und spielen eine Rolle bei der Energiebereitstellung. Sie wirken mit bei der Aktivierung vieler Enzyme im Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, werden aber auch als festigender Bestandteil von Knochen und Zähnen benötigt. Pro Tag werden durchschnittlich 15-25 g Mineralien ausgeschieden. Damit keine Störungen im Organismus auftreten muss dieser Verlust laufend ersetzt werden.
Im Zusammenhang mit kalorienreduzierter Kost besteht häufig die Gefahr der Unterversorgung mit Mineralien. Es ist daher ratsam, Lebensmittel auf den Gehalt an essentiellen Nährstoffen hin zu prüfen, um auch im Rahmen einer Diät eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten.

Zusammensetzung der
Mineralien-Kartusche

ausgelegt für 250 l / 24Std., einen Maximaldruck von 6 bar; die Kapazität ist ausreichend für 3600 l Osmose-Wasser.
Folgende Mineralien werden dem Wasser durch die Mineralien-Kartusche in einem ausgewogenen Verhältnis zugeführt:

KATIONEN:   34 mg/l Ca++      12 mg/l Mg++        22 mg/l Na+      8,5 mg/l K+

ANIONEN:      10 mg/l CO32-
   0,3 mg/l SO42-     0,8 mg/l Cl-        0,06 mg/l F

 

Zu den  für den Organismus wichtigsten Mineralien gehören Kalzium, Magnesium und Kalium.
 

Kalzium (Ca++)

Kalzium ist mit ca. 1000g der mengenmäßig wichtigste Mineralbestandteil des Körpers. 99% davon geben Knochen und Zähnen ihre Festigkeit. Es beteiligt sich an der Blutgerinnung, an der Reizfortleitung im Nervensystem sowie an der elektromagnetischen Kopplung der Muskulatur. Kalzium kann blutdrucksenkend wirken und trägt zur Verhinderung von Osteoporose bei. Es wird außerdem für die Blutgerinnung gebraucht und reguliert die Herz-Kreislauf-Aktivität. Des weiteren wird Kalzium bei der Hormonausschüttung und der Enzymproduktion benötigt. Zusammen mit Magnesium trägt es zu einer optimalen Funktion der für einen regelmäßigen Herzschlag verantwortlichen Nervenimpulse bei.
 
Atomares Gewicht

40.08

Spezifisches Gewicht

  1.55

Schmelzpunkt

  845 °C

Siedepunkt

1240 ° C

Entdeckt

1808

Empfohlene Tagesmenge

800 mg - 1000 mg
Für junge Menschen, die sich noch im Wachstum befinden und für Schwangere sind um die 1200 mg empfohlen.
 

Kalziummangel

Kalziummangel kann zu bleicher und schwitzender Haut, Nervosität, und Erbrechen führen, und macht sich in Störungen der neuromuskolären Erregbarkeit und Muskelkrämpfen bemerkbar. Kalziumdefizit erhöht das Risiko hohen Blutdrucks und von Herzschlag. Kalziummangel über eine längere Zeit kann zu Osteoporose führen.

Überversorgung mit Kalzium

Indikatoren für eine zu hohe Kalziumanreicherung im Körper sind Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Verstopfung und unregelmäßiger Herzschlag. Ohne Milchprodukte ist jedoch eine ausreichende Kalziumzufuhr von 1000mg/Tag kaum zu gewährleisten. Kalzium wird aber auch durch Eigelb, grünes Gemüse und Obst aufgenommen.


Magnesium (Mg++)

Ein erwachsener menschlicher Körper enthält 20 -30 g Magnesium. Es ist vitaler Bestandteil von über 300 Enzymen. Es ist notwendig um Glycogen zu verbrennen ( Energiegewinnung ) und den genetischen Code zur Proteinherstellung zu liefern. Bei fast allen Enzymen des Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsels übernimmt Magnesium die Aktivatorfunktion (Coenzym). Eine zweite wichtige Aufgabe übernimmt Magnesium bei der Reizübertragung in den Nerven und vom Nerven auf den Muskel. Magnesium ist unabdingbar für Knochen und Zellen, speziell den Muskelzellen. Es hilft, das muskulare und nervliche Gleichgewicht zu erhalten. Es ist nötig für den Aufbau von Knochen und Sehnen. Magnesium ist an über 300 verschiedenen biochemischen Funktionen im menschlichen Körper beteiligt und ist ein entscheidender Faktor für ein gut funktionierendes Immunsystem. Es schützt vor Arteriosklerose! Zusammen mit Kalzium ist Magnesium unentbehrlich, um die so notwendigen elektrischen Impulse des Herzschlages generieren zu können. Außerdem wird Magnesium in der Behandlung von Osteoporosis und Nierensteinen verwendet. Es konnte in Studien erhöhten Blutdruck senken. Magnesium kann zur Normalisierung eines unregelmäßigen Herzschlages beitragen und die Arterien gegen den Stress durch Blutdruckschwankungen stützen. Einige Notfallstationen in Krankenhäusern geben Magnesiuminjektionen bei Herzinfarktpatienten.

Atomares Gewicht

24.305

Spezifisches Gewicht

1.74

Schmelzpunkt

651 °C

Siedepunkt

1107 °C

Entdeckt

1755



Magnesiummangel

Anzeichen von Magnesiummangel sind Nervosität, Übelkeit und Muskelkrämpfe. Da Magnesium mit dem Schweiß ausgeschieden wird, kann es bei langen Ausdauerbelastungen zu Störungen im neuromuskulären System kommen. Muskelkrämpfe(speziell in Magen und Beinen) sind ein typisches Anzeichen für einen Magnesiummangel. Es kann Herzrythmusstörungen eliminieren
.

Empfohlene
Tagesmenge:

300 bis 400 mg

Natrium (Na+)

Natrium ist wichtig für den Austausch von Wasser zwischen den Zellen und dem Interzellularen Medium. Es ist außerdem für das Arbeiten der Muskeln, insbesondere deren Kontraktion wichtig. Natrium wird im Körper hauptsächlich zur Erzeugung bioelektrischer Potentiale, zur Reizweiterleitung im Nerven und zur Blutdruckregulation benötigt. Als Gegenspieler von Kalium bringt Natrium bildhaft gesprochen Strom auf die Leitung. Der tägliche Natriumbedarf wird über Kochsalz (Natriumchlorid) gedeckt. Die empfohlene Kochsalzaufnahme sollte 6-7 Gramm pro Tag nicht übersteigen. Bedingt durch sehr kochsalzhaltiges Essen, erscheint ein Mangel an Kochsalz selbst bei intensivem Ausdauertraining unwahrscheinlich. Sollten die Kochsalzreserven möglicherweise klimabedingt doch mal knapp werden, hat der Körper die Möglichkeit, natriumarmen Schweiß zu bilden und damit den Verlust zu drosseln.

Natriummangel

Natriummangel kann zu Schwäche, Übelkeit, Muskelkrämpfen und in seltenen Fällen sogar bis zum Kreislaufkollaps führen. Eine Überdosierung von Kochsalz ist sehr ungesund. Dennoch benötigen wir eine gewisse Menge pro Tag, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Atomares Gewicht

22.9898

Spezifisches Gewicht

0.97

Schmelzpunkt

97.5 °C

Siedepunkt

880 °C

Entdeckt

1702

Empfohlene
Tagesmenge:

2000 bis 3000 mg

Kalium (K+)

Kalium wird für die Wasserregulation in den Zellen verwendet. Es reguliert den osmotischen Druck. Dadurch trägt es zur Vermeidung von Dehydration und übermäßigem Zurückhalten von Flüssigkeiten bei.
Im Gegensatz zu Natrium findet man Kalium hauptsächlich im Zellinnern. Es entwässert den Körper, ist an der Blutdruckregulation und am bioelektrischen Potential der Nerven beteiligt. Genau wie Magnesium ist Kalium für den Sportler sehr interessant, da es bei der Glykogenspeicherung in der Muskulatur eine wichtige Rolle spielt. Kalium ist besonders wichtig für eine optimale Funktion der Nervenimpulse, einschließlich des Reizleitungszentrums des Herzens, und ist ebenfalls verantwortlich für die Übertragung von Muskelkontraktionen.

Atomares Gewicht

39.0983

Spezifisches Gewicht

0.86

Schmelzpunkt

62.3 °C

Siedepunkt

760 °C

Entdeckt

1702

empfohlene Tagesmenge
3000 - 4000 mg. Diese wird überwiegend durch das Essen abgedeckt.

Kaliummangel

Kaliummangel kann zu Muskelschwäche, Absinken des Blutdrucks, Verstopfungen, genereller Müdigkeit und Nervosität führen. Da Kalium in Schweiß in der gleichen Konzentration wie im Blut vorhanden ist, kann es im Wettkampfsport leicht zu einem Kaliummangel kommen. Eine erniedrigte Kaliumkonzentration verursacht in erster Linie Muskelschwächen bis hin zu Herzfunktionsstörungen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass sich die Wiederauffüllung der Glykogenspeicher in der Regenerationsphase durch einen Kaliummangel verlangsamt.

Überversorgung mit Kalium

Es ist möglich, zuviel Kalium zu haben. Anzeichen dafür sind Müdigkeit, Schwäche, Hörprobleme und ein metallischer Geschmack im Mund.

 ANIONEN:
  10 mg/l CO32-,
0 ,3 mg/l SO42-
0 ,8 mg/l Cl-,
0,06 mg/l F

Bicarbonat (CO32-)

Bicarbonat und Hydrogenkarbonat (HCO3-), hilft die Säurebalance in Magen und Darm zu erhalten und unterstützt die Verdauung. Es hilft ebenfalls gegen Kater ("hangover").


Sulfat (SO42-)

Sulfur, der "S-Teil" von Sulphat, ist ein wesentlicher Bestandteil, um die Zellen gesund und flexibel zu erhalten. Es ist ein wichtiger Baustein vieler Enzyme.

Sulfatmangel

Mangel an Sulfat reduziert die Fähigkeit des Körpers, beschädigte Zellen zu reparieren.

Chlor (Cl-)

Natrium bildet zusammen mit Chlor das normale Kochsalz, das wir zum Würzen unserer Speisen verwenden. Eine Überdosierung von Kochsalz ist ungesund. Dennoch benötigen wir eine gewisse Menge pro Tag, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.
Chlor verbindet sich mit Wasserstoff zu Chlorid. (Salz der Salzsäure- HCl). Die für den menschlichen Organismus hat Chlorid. eine wichtige Bedeutung für den Wasserhaushalt, das Säure-Basen-Gleichgewicht und die Säurebildung im Magen.

 

Atomares Gewicht

35.453

Spezifisches Gewicht

1.56

Schmelzpunkt

-103 °C

Siedepunkt

-34.6 °C

Entdeckt

1810

Empfohlene Tagesmenge
1700 mg - 5100 mg


Chlormangel
Chlormangel kann zu Verlust von Magensäure, Durchfall und in extremen Fällen, zu Wachstumsstörungen führen.

Fluor (F-)

Fluor ist notwendig bei der Knochen- und Zahnbildung. Zähne mit Fluor sind angeblich weniger Kariesanfällig.

Empfohlene Tagesmenge
1 mg. Kleinkinder ungefähr 0.2 mg


Überversorgung mit Fluor
Eine tägliche Dosis von über 2 mg kann zu Vergiftungserscheinungen führen. Zu viel Fluor verfärbt die Zähne und kann über eine lange Zeit zu Veränderungen in der Knochenstruktur führen und könnte die Zähne spröde machen.


Viele Zahnpasten enthalten Fluor, um die Zähne gesund zu halten. Das kann im Zusammenhang mit anderen Quellen zu einer Überversorgung führen. 

Atomares Gewicht

18.9984

Spezifisches Gewicht

1.7

Schmelzpunkt

-223 °C

Siedepunkt

-188 °C

Entdeckt

1768

Man beachte:

Der Bedarf an Mineralien ist individuell verschieden. Lebensabschnitt, Alter und Lebensumstände (Stress, körperliche Schwerstarbeit, Rauchen etc.) bestimmen, was der einzelne an Mineralien und Spurenelemente braucht.

Vitamine, Mineralien, und andere Zusatzfaktoren sind notwendig, um Energie aus der Nahrung zu holen. Das mächtige und effektive Zusammenwirken dieser Nährstoff-Co-Enzyme über den ganzen Tag ist erforderlich für die ständige Energieproduktion.. Ein Mangel an einem oder mehreren dieser Nährstoffe wird unweigerlich zu einem niedrigerem Energieniveau und damit zu verminderter Leistungsfähigkeit führen. Da die meisten Vitamine und Mineralien nicht vom Körper selbst hergestellt werden können, müssen sie also mit der Nahrung zugeführt werden.

Wie eingangs geschildert empfehlen wir jedoch die Mineralienanreicherung des sehr reinen Osmosewassers nur nach körperlichen, schweißtreibenden Betätigungen, um Mangelzustände (siehe oben) zu vermeiden. Denn so gesund Ausgleichssport auch sein kann, es werden durch erhöhten Stoffwechsel vermehrt Vitalstoffe verbraucht, die vor allem durch gesunde Nahrung ersetzt werden müssen.

Wie Sie den Kennziffern entnehmen können, wird die Anreicherung jedoch nur sehr schonend und sparsam vorgenommen, um eine auf der anderen Seite ebenfalls unerwünschte Überversorgung an Mineralien, nicht zu verursachen, denn:


Das Bundesgesundheitsamt betont:

"Trinkwasser ist nicht dazu da, den Mineralienhaushalt zu regeln, denn die wesentlich größeren Mengen sämtlicher vom Körper benötigter Mineralstoffe werden diesem bei ausgewogener Ernährung über die Nahrung (ohne Trinkwasser) zugeführt."

Das unmineralisierte Umkehr-Osmose-Wasser sollte man also bevorzugt verzehren, denn Wasser muss aufnahmefähig und frei von Verunreinigungen sein. Ärzte und Mineralien-Experten empfehlen daher mineralarmes Wasser, da Wasser die Aufgabe hat, unseren Körper zu reinigen und nicht zu ernähren. Wasser soll Schlacken fern halten und abbauen- und nicht mitbringen!

Fazit:
Weiches Wasser reinigt, hartes Wasser verschlackt den Körper. Ein verschlackter Körper erkrankt.

 



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