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WASSERLEXIKON
Von Zeit zu Zeit werden Ihnen
beim Durchsehen unserer Seiten Fachbegriffe zum Thema Wasser
begegnet sein, die, besonders wenn Sie mehrfach vorkommen nicht
jedes Mal einzeln erklärt werden können.
Sollten Sie also über Fachbegriffe stolpern,
finden Sie hier evt. eine Erklärung.
Die Begriffe sind von A bis
Z sortiert.
A
B
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Z

Adsorption
Der Prozess, durch den Partikel und molekulare
Verunreinigungen einer Flüssigkeit von Aktivkohle aufgenommen werden.
Ein elektrochemischer Vorgang an der inneren Porenoberfläche der
Aktivkohle.
Aktivkohlefilter
Filter zur Reinigung von Abwasser, der mit Aktivkohle
bestückt ist.
Aktivkohle zeichnet sich durch ihre poröse Oberfläche aus, bei der
man unter einem Rastermikroskop eine Fülle von Kratern, Rissen,
Poren und Kanälen entdecken kann. Diese so genannte innere Oberfläche
der Aktivkohle ist für die Anlagerung von Schadstoffen entscheidend.
Drei Gramm guter Aktivkohle haben ungefähr die gleiche Oberfläche
wie ein Fußballfeld.
Die dem A. zugrundeliegenden physikalischen Prinzipien
sind die Adsorption und die Adhäsion:
A) Adsorption:
Unter Adsorption versteht man die Anlagerung
von gasförmigen und gelösten Substanzen an die Oberfläche einer
festen Substanz (=Aktivkohle). Aufgrund der Anziehungskräfte der
Kohlenstoffoberfläche werden Schmutzteilchen, ähnlich der Schwerkraft,
angezogen und dauerhaft festgehalten. Wegen der sehr großen, spezifischen
Oberfläche sind die Bindungskräfte des Aktivkohlegranulats höher
als die Kraft, welche die Schmutzteilchen im Wasser in Lösung hält.
Diejenigen Verbindungen, die von der Aktivkohle
stärker adsorbiert werden, haben eine geringe Wasserlöslichkeit,
sind organischer Natur (d.h., sie setzen sich aus Kohlenstoffatomen
zusammen), haben ein größeres Molekulargewicht und sind chemisch
neutral oder nichtpolar. Damit Adsorbate im Wasser von Aktivkohle
physikalisch adsorbiert werden können, müssen sie kleiner sein als
die Porenöffnungen der Aktivkohle. Nur dann können sie durch die
Porenöffnungen strömen und dort angesammelt werden.
B) Absorption:
Neben der physikalischen Adsorption kann an der
Oberfläche der Aktivkohle auch eine Absorption stattfinden. Unter
Absorption versteht man die gleichmäßige Verteilung eines Stoffes
in einem anderen. Die Grenzfläche zwischen den beteiligten Stoffen
verschwindet.
Die bekannten Eigenschaften der Aktivkohle sind
unter anderem die Entfernung von freiem Chlor, unerwünschter natürlicher
Geschmacks- und Geruchsstoffe, hohes Rückhaltevermögen von organischen
Substanzen wie z.B. Halogenkohlenwasserstoffe, Pflanzenschutzmittel
usw.
Aktivierung
Aufbereitung von Aktivkohle. Bei der Aktivierung
wird Kohle in Abwesenheit von Sauerstoff auf sehr hohe Temperaturen
erhitzt. Dabei vergrößert sich die Oberfläche der Kohle auf bis
über 2000qm pro Gramm. Außerdem entstehen Poren molekularer Größe
Antioxidationsmittel
Antioxidationsmittel sind Stoffe, die das Ranzigwerden
von Fetten und die Zerstörung luftempfindlicher Vitamine und Aromastoffe
verhindern.
Viele Lebensmittel unterliegen - wenn sie Sauerstoff ausgesetzt
sind - einem als Oxidation bekannten Prozess. Hierzu zählt z.B.
das Braunwerden geschnittener Äpfel und Kartoffeln.
Wenn man z.B. Zitronensaft an frischen Obstsalat gibt, dann gibt
man nicht nur Aroma zu, sondern auch ein Antioxidans: Vitamin C
(Ascorbinsäure) im Zitronensaft verhindert das Braunwerden des geschnittenen
Obstes.
Die wichtigsten Antioxidationsmittel sind Tocophe-role (Vitamin
E) und Ascorbinsäure (Vitamin C). Zu den synthetischen Antioxidantien
zählen die Gallate (E 310 - E 312), BHA (E 320) und BHT (E 321).
Anionentauscher
Ionenaustauscher sind Stoffe, die in der
Lage sind, Ionen, d.h. geladene Teilchen, aus einer sie umgebenden
Lösung aufzunehmen und dafür im Austausch Ionen gleicher Ladung
in die Lösung abzugeben. Bei Anionenaustauschern werden u. a. Nitrat,
Nitrit und Sulfat gegen Chlorid-Ionen ausgetauscht. Um die Filterkapazität
des Anionenaustauschers möglichst für Nitrat freizuhalten, werden
auch nitratselektive Anionenaustauscher eingesetzt. Bei Trinkwasserfiltern,
deren Anionenaustauscher-Kammern nicht regeneriert werden können,
ist bei Nitratbelastung des Wassers, wie auch bei der Enthärtung,
ein häufiger, kostenintensiver Neukauf von Patronen nötig (25,--
bis 120,-- Euro/Patrone).
Asbest
ist ein natürlich vorkommendes, aber stark
krebserregendes faseriges Mineral, das in älteren Autos z.B. für
Brems- und Kupplungsbeläge verwendet wurde. Feinste Asbest-Teilchen
gelangen durch Abrieb und Verschleiß in die Luft. Umwelt-Pluspunkt:
Asbesthaltige Bremsbeläge werden nicht mehr produziert. Vor Kurzem
wurde bekannt, dass in unserem Trinkwasser große Mengen von Asbestfasern
vorkommen (bis zu 11,08 Millionen Fasern pro Liter in der Nähe von
Düsseldorf). Asbestfasern sind härter als Stahl und werden im Körper
nicht abgebaut. Entgegen den Entwarnungen des Bundesgesundheitsamtes
gibt es wissenschaftliche Hinweise, dass oral aufgenommene Asbestfasern
Darm- und Blasenkrebs verursachen. Durch Umkehr- Osmose wird Asbest
aus dem Trinkwasser entfernt.
Aufbereitung (siehe auch Trinkwasseraufbereitung)
Behandlung des Wassers, um seine Beschaffenheit
dem jeweiligen Verwendungszweck und bestimmten Anforderungen anzupassen
(DIN 4046).
Bakteriostatische
Filter
Eine Sorte von Kohlefiltern , die mit
Silber imprägniert sind. Das Silber soll das Bakterienwachstum im
Innern des Kohlefilters verhindern. Die Wirksamkeit ist fraglich.
Außerdem ist Silber giftig für den menschlichen Organismus.
Blei
Blei (Schwermetall) und seine Verbindungen gehören
zu den starken Umweltgiften, die z. B. aus Abschwemmungen von Straßen
und Dächern in die Gewässer bzw. in die Kläranlagen gelangen. Blei
stört Gehirn- und Nervenfunktionen und eine zu hohe Belastung während
der Schwangerschaft kann die geistige Entwicklung des Ungeborenen
behindern. Nicht nur während des Wachstums wird das Nervensystem
durch Blei gestört, sondern auch gleichermaßen beim Erwachsenen.
Blei wirkt schon in ganz geringen Spuren als chronisches Gift. Berechnungen
haben ergeben, dass selbst bei Einhaltung des Grenzwertes der Trinkwasserverordnung
die damit verbundene Bleiaufnahme für Kinder zu hoch ist. Eine drastische
Senkung der Bleiobergrenze wäre angebracht und wird auch von Fachleuten
bzw. Kinderärzten gefordert. Eine Belastung des Trinkwassers durch
Blei wird fast ausschließlich durch Bleirohre verursacht. Das Herauslösen
von Blei wird gefördert durch saures und weiches Wasser.

Cadmium
ist ein metallisches Element, das in geringen
Konzentrationen in der Umwelt weit verbreitet vorkommt. Der Eingang
von Cd in die Umwelt und die Aufnahme durch den Menschen zeigen
seit Ende der 70er Jahre eine rückläufige Tendenz. Die wichtigste
Belastungsquelle für die nichtrauchende Bevölkerung ist die Nahrung.
Tabakrauchen führt zu einer erheblichen zusätzlichen Belastung mit
Cd. Die im Tabakrauch enthaltenen Cd-Verbindungen haben wahrscheinlich
einen bedeutsamen Anteil an der krebserregenden Wirkung des Rauchens.
Wegen der langen Halbwertszeit reichert sich Cd im menschlichen
und tierischen Organismus an, vor allem in der Leber und in den
Nieren. Cd und seine Verbindungen sind als »eindeutig als krebserzeugend
ausgewiesene Arbeitsstoffe« klassifiziert.
Calcium
Calcium ist ein wesentlicher Baustein von Knochen
und Zähnen. Es ist mengenmäßig der wichtigste Mineralstoff im Körper
und wird zu 99 Prozent in den Knochen gespeichert. Ein 70 Kilogramm
schwerer Erwachsener hat rund 1 Kilogramm Calcium in seinen Knochen
gespeichert. Die restlichen 1 Prozent erfüllen weitere entscheidende
Aufgaben. Calcium ist beteiligt an der Blutgerinnung und am Aufbau
der Zellmembranen. Es kann entzündliche und allergische Reaktionen
wie z.B. Sonnenallergie oder Heuschnupfen lindern. Daneben spielt
es eine wichtige Rolle bei der Übertragung von Nervenreizen auf
die Muskelzellen. Darüber hinaus aktiviert Calcium auch Enzyme.
Die empfohlene Zufuhr ist nicht nur abhängig vom Alter und Geschlecht,
sondern auch vom Schweißverlust, der UV-Bestrahlung und dem Eiweiß-
und Phosphorgehalt der Nahrung. Die durchschnittlich benötigte Tagesmenge
beträgt 0,8 Gramm (800 Milligramm). Bei zu geringer Calciumzufuhr
kommt es zu einer Entkalkung des Knochens (Osteoporose) mit der
Neigung zu Knochenbrüchen und Verkrümmung der Wirbel. Bei starkem
Calciummangel treten Migräne oder Muskelzuckungen auf, die sich
bis zu lebensbedrohlichen Krämpfen (Tetanie) steigern können.
Chlor, Chlorid
Gasförmiges, grüngelbes, hochgiftiges, ätzendes
Element aus der Gruppe der Halogene. Chlorverbindungen (z. B. Chlorkalk)
werden unter anderem auch bei der Entkeimung (Desinfektion) von
Trinkwasser verwendet. Eine gasförmige oder flüssige Chemikalie,
die dem Trinkwasser als Desinfektionsmittel beigefügt wird. Reagiert
mit organischer Materie im Wasser und erzeugt dabei das krebsverursachende
THM (trihalogeniertes Methan). Natrium bildet zusammen mit Chlor
das normale Kochsalz, das wir zum Würzen unserer Speisen verwenden.
Eine Überdosierung von Kochsalz ist ungesund. Dennoch benötigen
wir eine gewisse Menge pro Tag, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.
Chlor verbindet sich mit Wasserstoff zu Chlorid. (Salz der Salzsäure-
HCl). Die für den menschlichen Organismus hat Chlorid. eine wichtige
Bedeutung für den Wasserhaushalt, das Säure-Basen-Gleichgewicht
und die Säurebildung im Magen.
Im menschlichen Körper, aber auch in der Nahrung kommt Chlorid stets
verbunden mit Natrium oder Kalium vor. Zusammen mit diesen beiden
Mineralstoffen ist es an der Regulation des Flüssigkeitshaushalts
des Körpers beteiligt und daher lebensnotwendig. Es befindet sich
hauptsächlich außerhalb des Körperzellen. Chlorid bildet im Magen
in Verbindung mit Wasserstoff die Magensäure (Salzsäure). Es ist
beteiligt an der Aktivierung einiger Enzyme und hilft mit, den Säure-Basen-Haushalt
zu regulieren. Es gibt nur Angaben über die wünschenswerte Zufuhr,
nicht über den notwendigen Bedarf. Für einen Erwachsenen wird eine
Chloridmenge von 1,7 - 5,1 Gramm als ausreichend angegeben.
Chloridmangel ist äußerst selten, die die Zufuhr durch die tägliche
Kochsalzaufnahme (NaCl) gedeckt ist. Bei anhaltendem Erbrechen kann
Chloridmangel entstehen. Die Folgen sind ein Mangel an Magensäure,
Durchfall, in extremen Fällen Wachstumsstörungen und Muskelschwäche.
Auszug aus dem Buch "Bedeutung von Natrium und Chlorid für den Menschen",
Analytik, Physiologie, Pathophysiologie, Toxikologie und Klinik.
Symposion der Gesellschaft für Mineralstoffe und Spurenelemente
e.V. an der Universität Hohenheim. Wissenschaftliche Leitung H.J.
Holtmeier
..... Chlorid und Natrium sind "essentielle" Elemente. Sie müssen
ausreichend durch die Nahrung zugeführt werden. Eine Minderzufuhr
kann zu Störungen führen. Eine Kochsalzbeschränkung auf 1 bis 3
g/Tag ist mit einem Volumenverlust bis zu 2,5 Kg verbunden. Verluste
durch Fieber, Schweiß, infolge Hitzeverluste usw. können dann eventuell
nicht mehr kompensiert werden. Eine Zufuhr im unteren Normenbereich
bringt leicht die Gefahr einer Dekompensation mit sich. Chlorid
und Natrium sind Hauptträger der extrazelluären Flüssigkeit bzw.
des Blutserums, aber auch zahlreicher anderer Körperflüssigkeiten.
Mögliche Nebenwirkungen betreffen dann auch diese Bereiche. Nebenwirkungen
bei arteriosklerotischen Gefäßwandprozessen können infolge von NaCl
und Volumenverlust bis hin zu zerebralen Demenzerscheinungen im
Alter führen. Eine Mangelzufuhr an Natrium und Chlorid können zu
Störungen der Geschmacksempfindungen mit nachfolgender Beeinträchtigung
der Verdauungsabläufe führen. Es können Sub- bzw. Anazidität auftreten
sowie Störungen im Cholesterin- und Zuckerstoffwechsel.
.... Den vorgelegten Untersuchungen ist gemeinsam, dass weder die
isolierte Zufuhr von Natrium alleine noch von Chlorid alleine den
Blutdruck steigern noch die Ödembildung fördern. Wirksam ist alleine
nur die Zufuhr von Kochsalz, also die gleichzeitige Zufuhr von Natrium
und Chlorid. Kochsalzempfindlich ist nur jener Bevölkerungskreis,
der eine erbabhängige, kochsalzempfindliche "essentielle" Bluthochdruckkrankheit
besitzt oder Kranke mit Neigung zu Ödemleiden usw., nicht aber die
gesunde Bevölkerung, die über 80 % ausmacht. Man kann sich deshalb
als Gesunder durch vernünftigen Kochsalzkonsum keine "essentielle"
Hypertonie "anessen", wenn der Gendefekt für eine kochsalzempfindliche
"essentielle" Hypertonie fehlt.
Chloramine
Eine Chemikalie aus Chlor und Ammoniak, die als
Alternative zu Chlor als Desinfektionsmittel für Trinkwasser eingesetzt
wird. Bildet weit weniger THM (trihalogeniertes Methan) als Chlor,
steht aber im Verdacht, Krebs auszulösen. Hochgiftig für Dialysepatienten.
Cellulose Triazetat (CTA)
Eine Familie synthetischer Materialien,
aus denen Umkehr- Osmose- Membranen hergestellt werden.
Chelat
Anorganische Substanzen (z.B. Aminosäuren,
Laktate etc) gebundene Mineralien. Chelate sind in der Nahrung (z.B.
Milch, Hefe etc) reichhaltig vorhanden. Der menschliche Körper nimmt
Mineralien in Form von Chelaten weit besser auf, als in Salzform
(z.B. wie sie im Trinkwasser vorkommen).

Desinfektion
Abtöten von Erregern übertragbarer Krankheiten;
ist bei Trinkwasser dann zwingend notwendig, wenn Coli-Bakterien,
Fäkalstreptokokken oder hohe Koloniezahlen auftreten. Als Desinfektionsmittel
stehen u. a. Chlordioxid, Chlorgas, Natriumhypochlorit oder Ozon
zur Verfügung. Neben Chlorung ist unter bestimmten Voraussetzungen
auch UV-Bestrahlung möglich.
Destilliertes Wasser
Wasser, das durch Dampfdestillierung gereinigt
wurde. Es enthält normalerweise weniger als 5 ppm TDS.
Eisen
kommt meist in Erzen vor und ist das wichtigste
Schwermetall, in reiner Form silberweiß, weich, dehnbar und lässt
sich magnetisieren. Es ist bei allen Lebewesen Bestandteil lebensnotwendiger
Enzyme. Im Wasser kann es in Form von Eisen-Ionen oder in organischer
Bindung vorliegen oder auch in Komplexverbindungen vorkommen. Es
findet sich sowohl im Grundwasser und Quellwasser als auch im Oberflächenwasser.
Eisen ist ein wichtiger Bestandteil des Blutfarbstoffes (Hämoglobin).
Ohne Eisen würde es keinen Sauerstofftransport im Körper geben.
Enteisung
wird die Entfernung störender Eisen-Ionen
aus dem Rohwasser genannt. Enteisung und Entmanganung erfordern
bei der Trinkwasseraufbereitung Oxidation und Filtration.
Enthärtung
nennt man das Verfahren, durch das Calcium-
und Magnesium-Ionen aus zu hartem Wasser durch Fällung oder Ionenaustausch
entfernt werden. Nur wenn die Härte des Rohwassers zu erheblichen
Kalkablagerungen im Leitungsnetz führen würde, müsste eine zentrale
Enthärtung des Trinkwassers bereits im Wasserwerk vorgenommen werden.
Entionisiertes Wasser
Wasser, bei dem die ionischen Salze (TDS)
durch einen Ionenaustauscher entfernt wurden.
Fluorid
Wird in einigen Ländern zur Vorbeugung
von Karies dem Trinkwasser zugesetzt. Ist in Deutschland als Trinkwasserzusatz
verboten. Steht im Verdacht Krebs zu verursachen.
Feinfilter
Durch Feinfilter werden
gelöste Schmutzpartikel wie Rost und Sand zurückgehalten. Allerdings
können zu feine Filter zu Bakterienwachstum führen und zu grobe
Filter erfüllen nicht ihren Zweck.
Fouling
Härteauscheidungen sind von ihrer Natur her meistens
sehr hart, während Ablagerungen durch Fouling in der Regel weicher
Natur sind. Die Härteablagerungen resultieren aus gelösten Inhaltsstoffen
des Wassers, das Fouling resultiert aus einer Akkumulation von suspendierten
Inhaltsstoffen. Es gibt ganz verschiedene Wege, wie diese suspendierten
Feststoffe in ein System hineingelangen. Schmutz, Ton, Sand, Biomasse
aus der Vegetation und von Mikroorganismen können ganz einfach durch
das Zusatzwasser mit in das System eingetragen werden. Sand, Flugstaub,
Aschen können über den Kühlturm eingetragen werden. Es können auch
Prozesskontaminationen auftreten.
Auch eine erhöhte Korrosion innerhalb des Kühlsystems führt sehr
oft zu einem erhöhten Anteil an Eisenoxidpartikelchen im Kühlsystem
und dann leicht zu Ablagerungen. Alle diese Ablagerungen können
erheblich die Leistung eines Systems reduzieren. Sie können einen
Nährboden bilden für Bakterien, unter deren Ablagerungen es dannzu
einer Lokalkorrosion kommen kann, die im Extremfall zu so starken
Korrosionen führen kann bzw. zu einer Reduzierung von Wärmeübergängen,
dass dringend gereinigt werden muss, da ansonsten ein weiterer Anlagenbetrieb
nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.
Eine chemische Wasserkonditionierung in einem System, das stark
verschmutzt ist, ist in den meisten Fällen sinnlos, da der Inhibitor
nicht die Metalloberfläche erreichen kann. Dies führt oft zu einer
Erhöhung der Inhibitor- oder Dispergatorzugabe, ohne den gewünschten
Effekt zu erzielen.
Eine Umkehr der Wasserfließrichtung für einige Minuten ist in vielen
Fällen erfolgreich, um weiche Ablagerungen aus dem System oder aus
Wärmeaustauschern zu entfernen. Harte Ablagerungen werden von dieser
Technik jedoch nicht beeinflusst.
Neben dem sog. Fouling können sich auch Härteablagerungen in einem
System aufbauen, wenn man keine Maßnahmen der Kontrolle und Regulierung
ergreift. Chemische Inhibitoren, pH-Werte, Eindickungsfaktoren und
Wassergeschwindigkeiten müssen deshalb alle innerhalb der vorgeschlagenen
Parameter gehalten werden.
Fungizide
Es handelt sich hierbei
um chemische Mittel zum Pflanzenschutz. Fungizide werden zur Bekämpfung
von Pilzen eingesetzt, z.B. Captan.

Grundwasser
ist unterirdisches Wasser (stehend oder
fließend), das Hohlräume im Boden oder Gestein zusammenhängend ausfüllt.
Da es sich u. a. durch Versickerung von Niederschlagswasser bildet
und einem Oberflächengewässer zufließt oder als Quellwasser austritt,
ist es ein Teil des Wasserkreislaufes. In der Regel ist naturbelassenes
Grundwasser unbelastet (frei von Schadstoffen und pathogenen Keimen)
und deshalb hervorragend zur Nutzung als Trinkwasser geeignet.
Grundwasserstrom
Eine wassertragende Schicht im Boden,
Grundwasserströme können Hunderte von Kilometer weit fließen und
ihre Zusammensetzung mehrmals am Tag ändern.
Härte
(siehe auch Wasserhärte)
Härte wird definiert als Widerstand eines
festen Körpers gegen das Eindringen eines anderen festen Körpers.
Die Härte des Wassers ergibt sich aus der Summe der im Wasser vorhandenen
Erdalkali-Ionen (Calcium, Magnesium).
Hartes Wasser
Wasser mit einer Härte über 12. Hartes
Wasser enthält so viel Kalzium und Magnesium, dass sich beim Waschen
mit Seife die zur Reinigung notwendige Seifenlauge nicht oder nur
schwer bilden kann.
Halogenkohlenwasserstoffe
Bei Halogenkohlenwasserstoffen handelt es sich
um Kohlenwasserstoffe, die chloriert, fluoriert oder bromiert sein
können. Chlorkohlenwasserstoffe werden industriell hergestellt und
sind daher keine Naturstoffe. Sie werden häufig in der Industrie
(Lösungs- und Reinigungs-mittel) und im Haushalt (Waschmittel, Toilettenreiniger,
Fleckenwasser) angewendet. Dadurch sind die Halogenkohlenwasserstoffe
praktisch überall vorhanden. Vor allem die industrielle Anwendung
bedingt große Schadstoffabgaben an das Abwasser oder die Luft, mit
dem Resultat von häufigen Grundwasserschäden.
Toxikologische Bedeutung:
Eindeutige Aussagen lassen sich trotz umfangreicher
Untersuchungen kaum treffen, weil es immer wieder zu widersprüchlichen
Ergebnissen gekommen ist.
Bei größeren Mengen kann es zu Rausch, Bewusstlosigkeit,
Koma und Tod durch Lähmung des Atem- und Kreislaufzentrums, sowie
zu Leberschädigungen kommen. Solch hohe Konzentrationen treten in
unserem Trinkwasser allerdings nicht auf. Geringe Mengen über einen
längeren Zeitraum über das Trinkwasser zugeführt, können jedoch
zu Krebs oder Erbgutschäden führen.
Herbizide
Es handelt sich hierbei um chemische
Mittel zum Pflanzenschutz. Herbizide werden zur Bekämpfung von Unkraut
eingesetzt, z.B. Atrazin.
Hydrogencarbonat
Hydrogencarbonat bzw. Bicarbonat ist
zwar kein Mineralstoff, kommt aber sehr häufig als Inhaltsstoff
in Mineralwasser vor. Reich an Hydrogencarbonat sind Mineralwässer
die Kalkgestein durchlaufen haben. Hydrogencarbonat kann sich mit
Natrium, Calcium und Magnesium verbinden. Neueste Forschungsergebnisse
zeigen, dass Natriumhydrogencarbonat für Bluthochdruckkranke völlig
unbedenklich ist. Hydrogencarbonat wirkt im Körper alkalisierend,
d.h. es reguliert den Säure-Basen-Haushalt des Blutes. Mineralwasser
das Hydrogencarbonat enthält, entfaltet eine positive Wirkung bei
übersäuertem Magen und Sodbrennen. Es fördert die Magen-Darm-Funktion
und hilft bei Verdauungsstörungen. Der Körper hat keinen speziellen
Bedarf an Hydrogencarbonat, da es im Körper selbst gebildet wird.
Mangelerscheinungen können nicht auftreten.

Infrarotstrahlung
Die I. (IR-Strahlung), auch Wärmestrahlung
genannt, ist ein Teil der nicht-sichtbaren Sonnenstrahlen. Sie ist
eine elektromagnetische Strahlung mit Wellenlängen von 780 Nanometern
(Millionstel Millimeter) bis 1 mm. Ihre Absorption durch Wasser,
Kohlendioxid und Ozon ist entscheidend für den Wärmehaushalt der
Erde. Jeder warme Gegenstand (Körper) gibt IR-Strahlung ab. Der
Mensch kann I. nicht sehen, wohl aber über Thermorezeptoren der
Haut spüren.
Insektizide
Es handelt sich hierbei um chemische
Mittel zur Pflanzenbehandlung und Schädlingsbekämpfung. Insektizide
werden zur Bekämpfung von Insekten eingesetzt, z.B. Lindan.
Ionen
sind elektrisch geladene Teilchen, Atome
oder Moleküle, die ein- oder mehrfach positiv (Kationen) oder negativ
(Anionen) geladen sind, und bei der elektrolytischen Dissoziation
auftreten. Beispiel: Kochsalz zerfällt im Wasser in Kationen (Natrium)
und Anionen (Chlorid).
Ionenaustauscher
sind Anlagen mit organischen oder anorganischen
Substanzen, die es ermöglichen, fast alle Anionen und Kationen aus
dem Wasser zu entfernen (siehe auch Enthärtung). Unterschieden werden
Kationenaustauscher (Austausch positiv geladener Ionen) und Anionenaustauscher
(Austausch negativ geladener Ionen).

Kalk
besteht aus Calciumverbindungen und kommt
in der Natur aufgrund tierischer und mineralischer Ablagerungen
z. B. als Kalkstein, in Muschelschalen und Kreide vor.
Kalium
Kalium wird für die Wasserregulation in
den Zellen verwendet. Es reguliert den osmotischen Druck. Dadurch
trägt es zur Vermeidung von Dehydration und übermäßigem Zurückhalten
von Flüssigkeiten bei. Im Gegensatz zu Natrium findet man Kalium
hauptsächlich im Zellinnern. Es entwässert den Körper, ist an der
Blutdruckregulation und am bioelektrischen Potential der Nerven
beteiligt. Genau wie Magnesium ist Kalium für den Sportler sehr
interessant, da es bei der Glykogenspeicherung in der Muskulatur
eine wichtige Rolle spielt. Kalium ist besonders wichtig für eine
optimale Funktion der Nervenimpulse, einschließlich des Reizleitungszentrums
des Herzens, und ist ebenfalls verantwortlich für die Übertragung
von Muskelkontraktionen.
Der Konzentrationsunterschied von Kalium innerhalb und außerhalb
der ZeIlen ist für die Erregbarkeit von Nerven- und Muskelzellen
von Bedeutung. Nur wenn auch genügend Kalium vorhanden ist, lassen
sich die Muskeln an- und entspannen. Das gilt ebenfalls für die
Herzmuskeln. Kalium ist zusammen mit Natrium an der Regulation des
Flüssigkeitshaushalts des Körpers beteiligt. Kalium entzieht dem
Gewebe Wasser. Natrium tritt als Gegenspieler auf, der das für das
Gewebe notwendige Wasser bindet. Wünschenswert ist, dass beide Mineralstoffe
im Körper im selben Verhältnis vorhanden sind. Außerdem aktiviert
Kalium eine Reihe von Enzymen und ist beteiligt an der Steuerung
der "Körperelektrizität".
Kalzium
Kalzium ist mit ca. 1000g der mengenmäßig
wichtigste Mineralbestandteil des Körpers. 99% davon geben Knochen
und Zähnen ihre Festigkeit. Es beteiligt sich an der Blutgerinnung,
an der Reizfortleitung im Nervensystem sowie an der elektromagnetischen
Kopplung der Muskulatur. Kalzium kann blutdrucksenkend wirken und
trägt zur Verhinderung von Osteoporose bei. Es wird außerdem für
die Blutgerinnung gebraucht und reguliert die Herz-Kreislauf-Aktivität.
Des weiteren wird Kalzium bei der Hormonausschüttung und der Enzymproduktion
benötigt. Zusammen mit Magnesium trägt es zu einer optimalen Funktion
der für einen regelmäßigen Herzschlag verantwortlichen Nervenimpulse
bei.
Kontaktzeit
Die Zeit, die Wasser in direktem Kontakt
mit Aktivkohle ist. Je länger die Kontaktzeit, desto mehr Verunreinigungen
werden aus dem Wasser entfernt.
Kationentauscher
Ionenaustauscher sind Stoffe,
die in der Lage sind, Ionen, d.h. geladene Teilchen, aus einer sie
umgebenden Lösung aufzunehmen und dafür im Austausch Ionen gleicher
Ladung in die Lösung abzugeben. Das Haupteinsatzfeld der Kationenaustauscher
ist die Enthärtung des Wassers, aber auch zur Entfernung von z.
B. Ammonium, Kalium, etc. Wie der Name schon sagt, werden bei diesem
Verfahren Ionen ausgetauscht, und zwar Calcium- und Magnesium-Ionen
gegen Natrium-Ionen. Bei Trinkwasserfiltern, deren Kationenaustauscher-Kammern
nicht regeneriert werden können, ist ein häufiger, kostenintensiver
Neukauf von Patronen nötig (25,-- bis 120,-- Euro/Patrone).
Korrosion
nennt man die von der Oberfläche (z. B.
eines Werkstoffes) ausgehende Veränderung, ausgelöst durch einen
chemischen, biologischen, biochemischen oder elektrochemischen Prozess
("Angriff").
Kupfer
ist ein gut Wärme leitendes, hellrotes,
ziemlich weiches Schwermetall mit sehr guter elektrischer Leitfähigkeit,
das zu den lebenswichtigen Spurenelementen von Pflanzen, Tieren
und Menschen gehört. Eine zu hohe Kupferzufuhr beeinträchtigt das
Nervensystem, es kann zu Psychosen, Depressionen und Schizophrenie
kommen. Kupferrohre können zum Problem werden, wenn saures und weiches
Wasser hindurchfließt. Erhalten Säuglinge mit kupferhaltigem Wasser
zubereitete Nahrung, besteht die Gefahr, dass sie Kupfer in ihrer
Leber speichern und an Leberzirrhose erkranken. Erwachsene scheiden
überschüssiges Kupfer über die Galle aus, daher kommt es bei ihnen
seltener zu einer Kupfervergiftung.
Es sind bereits sehr viele Fälle bekannt, wo Kinder wegen überhöhter
Kupferaufnahme aus dem Trinkwasser schwer erkrankten, mehrere davon
sogar verstarben. Die in der Trinkwasserverordnung für Kupfer genannte
Obergrenze von 3 mg/l ist unannehmbar, da Trinkwasser auch für Kleinkinder
nicht schädlich, auf keinen Fall aber tödlich sein darf. Aufgrund
der hohen Dunkelziffer der nicht erkannten Kindheitszirrhosen besteht
auch die Gefahr für Kinder bei Einhaltung der momentanen Kupferobergrenze.
Magnesium
ist ein silberweißes Element der Erdalkali;
ein Leichtmetall, das für Menschen, Tiere und Pflanzen einen lebenswichtigen
Mineralstoff darstellt.
Ein erwachsener menschlicher Körper enthält 20 -30 g Magnesium.
Es ist vitaler Bestandteil von über 300 Enzymen. Es ist notwendig
um Glycogen zu verbrennen ( Energiegewinnung ) und den genetischen
Code zur Proteinherstellung zu liefern. Bei fast allen Enzymen des
Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsels übernimmt Magnesium
die Aktivatorfunktion (Coenzym). Eine zweite wichtige Aufgabe übernimmt
Magnesium bei der Reizübertragung in den Nerven und vom Nerven auf
den Muskel. Magnesium ist unabdingbar für Knochen und Zellen, speziell
den Muskelzellen. Es hilft, das muskulare und nervliche Gleichgewicht
zu erhalten. Es ist nötig für den Aufbau von Knochen und Sehnen.
Magnesium ist an über 300 verschiedenen biochemischen Funktionen
im menschlichen Körper beteiligt und ist ein entscheidender Faktor
für ein gut funktionierendes Immunsystem. Es schützt vor Arteriosklerose!
Zusammen mit Kalzium ist Magnesium unentbehrlich, um die so notwendigen
elektrischen Impulse des Herzschlages generieren zu können. Außerdem
wird Magnesium in der Behandlung von Osteoporosis und Nierensteinen
verwendet. Es konnte in Studien erhöhten Blutdruck senken. Magnesium
kann zur Normalisierung eines unregelmäßigen Herzschlages beitragen
und die Arterien gegen den Stress durch Blutdruckschwankungen stützen.
Einige Notfallstationen in Krankenhäusern geben Magnesiuminjektionen
bei Herzinfarktpatienten.
Mechanische Filter
Ein Siebvorgang, der Schwebstoffe aus dem
Wasser entfernt. Die feinsten mechanischen Filter entfernen Bakterien
bis zu einer Größe von 0,2 Mikron.
Mikron
Längeneinheit. 1 Millionstel Meter. Das
kleinste noch sichtbare Teilchen hat einen Durchmesser von 40 Mikron.
Mineralien
Es gibt mehr als 2000 Mineralien (z.B.
Arsen, Kupfer, Kadmium, Blei, Eisen, Schwefel etc.) Zuviel Mineralsalze
im Trinkwasser geben dem Wasser einen unangenehmen Geschmack. Einige
Mineralien sind Gift für den menschlichen Organismus. Mineralstoffe
und Spurenelemente sind anorganische Verbindungen, die wichtige
Aufgaben im Stoffwechsel erfüllen. Die Unterteilung in Mengen- und
Spurenelemente ist abhängig vom mengenmäßigen Vorkommen im Körper.
Mineralstoffe werden auch Mengenelemente genannt, weil sie dem Körper
in einer Menge von mehreren Gramm pro Tag zugeführt werden müssen
und ihr Anteil im Körper im Vergleich zu den Spurenelementen sehr
viel höher ist.
Zu den wichtigsten Mengenelementen zählen: Natrium, Kalium, Chlorid,
Calcium, Phosphor und Magnesium, zu den Spurenelementen: Eisen,
Zink, Jod. Kupfer, Fluorid und Selen. Mineralstoffe und Spurenelemente
sind ebenso wichtig wie Vitamine.
Mineralien sind unter anderem
lebenswichtige Biokatalysatoren, die in einer Vielzahl von Stoffwechselschritten
unerlässlich sind. Die Funktionen der Mineralien sind sehr vielfältig:
Sie regulieren teilweise den Wasserhaushalt, sind am Zusammenspiel
zwischen Nerv und Muskel beteiligt und spielen eine Rolle bei der
Energiebereitstellung. Sie wirken mit bei der Aktivierung vieler
Enzyme im Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, werden aber
auch als festigender Bestandteil von Knochen und Zähnen benötigt.
Pro Tag werden durchschnittlich 15-25 g Mineralien ausgeschieden.
Damit keine Störungen im Organismus auftreten muss dieser Verlust
laufend ersetzt werden.
Im Zusammenhang mit kalorienreduzierter Kost besteht häufig die
Gefahr der Unterversorgung mit Mineralien. Es ist daher ratsam,
Lebensmittel auf den Gehalt an essentiellen Nährstoffen hin zu prüfen,
um auch im Rahmen einer Diät eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten.
Mikroorganismen
Mikroorganismen teilt man in 3 Gruppen
ein: in Algen, Bakterien und Pilze. Mikroorganismen sind mikroskopisch
kleine Lebensformen, die im Wasser, in der Erde und auch in der
Luft existieren. Die meisten sind relativ harmlos und führen in
Anlagen zu keinen Schäden. Andere Mikroorganismen können sich unter
idealen Bedingungen sehr schnell akkumulieren und die verschiedensten
Schäden und Probleme herbeiführen. Es gibt einige Spezies, die in
der Lage sind, sich alle 15 Minuten zu reproduzieren. Wenn sich
zum Beispiel Mineralsalze in einem Kühlsystem in einem gewissen
Zeitraum etwa 6-fach eindicken, können Bakterien in diesem gleichen
Zeitraum sich 5- oder 6-millionenfach vermehren. Kühlsysteme bilden
ideale Bedingungen für eine Reihe von Mikroorganismen: Wasser, warme
Temperaturen, einen pH-Wert zwischen 6 und 9 und eine ganze Menge
von Nährsubstanzen, die im Kühlwasser enthalten sind. Ermöglicht
man den Mikroorganismen, sich zu reproduzieren, und das über einen
längeren Zeitraum, so müssen sich unweigerlich Ablagerungen im System
bilden, wobei einige zu ganz erheblichen Korrosionen führen können.
-
Algen sind die niedrigst entwickelten Pflanzen auf unserem Planeten,
die in der Lage sind, sich mittels Photosynthese zu reproduzieren,
das heißt Algen brauchen Wasser, ein Nährmedium und Sonnenlicht.
Hauptsächlich findet man Algen in Einbauten, wenn dort noch
genügend Sonnenlicht einstrahlen kann. Bei zu groß gewählten
Kühlturmbecken, wo der Kühlturm nicht das gesamte Becken überdeckt,
findet man die Algen auch in den Becken selbst. Algenbegrünten
Kühltürme sind kein schöner Anblick. Bei einem starken Überhandnehmen
der Algen fallen diese zum Teil aus dem Kühlturm in die Becken
und werden dort von der Wasserströmung mitgenommen, um sich
dann in Wärmeaustauschern festzusetzen, wo sie dann, da das
Sonnenlicht fehlt, absterben. Die abgestorbenen Algen bilden
dann einen sehr guten Nährboden für andere Mikroorganismen.
Pilze -
Diese Mikroorganismen brauchen kein Sonnenlicht, um zu wachsen
und sich zu reproduzieren, aber sie benötigen Zellulose, wie
zum Beispiel die im Holz enthaltene, als Nährboden. Aus diesem
Grund ist es möglich, dass Pilze innerhalb relativ kurzer Zeit
die Einbauten eines Holzkühlturms zerstören können.
Bakterien -
Bakterien, die Schleimbeläge erzeugen können, und die in der
Anwesenheit von Sauerstoff wachsen, werden Aerobier genannt.
- Aerobische Bakterien
können in sehr starken Massen auftreten,
wobei deren Schleimmassen zusätzlich noch in der Lage sind,
suspendierte Feststoffe aus Kühlwaessern aufzunehmen, um sich
so weiter aufzubauen. Dies kann zum Zuwachsen von Wärmetauschern
führen. Bakterien, die in der Abwesenheit von Sauerstoff wachsen,
nennt man Anaerobier.
- Anaerobische Bakterien
wachsen hauptsächlich unter Ablagerungen,
also dort, wo kein Sauerstoff vorhanden ist. Ein Teil der Anaerobier
und auch der Aerobier kann Säuren produzieren bzw. ausscheiden
und diese können dann Metall und auch Beton zerstören. Ein anderer
Typ von Bakterien sind die sogenannten Eisenbakterien.
- Eisenbakterien
sind eine Spezies, die zu ihrem Wachstum gelöstes
Eisen benötigen und dieses als Eisenhydroxid ausscheiden. Diese
durch Eisenbakterien aufgebauten Hydroxidnester können ganz
erhebliche Ausmaße annehmen. Unter diesen Ablagerungen findet
man in der Regel noch die säureausscheidenden Bakterien. In
Kühlwassersystemen, die Ammoniak enthalten, oder solchen Systemen,
die mit Nitritinhibitoren arbeiten, trifft man sehr häufig die
Nitrobakter-Bakterien an.
Nitrobakter-Bakterien
sind in der Lage, zum Beispiel aus
Ammoniak Salpetersäure herzustellen und falls genügend Ammoniak
vorhanden ist, reicht dies aus, um den pH-Wert von Wasser so
weit abzusenken, dass das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht gestört
wird und es zu erheblichen Korrosionen kommen kann. Algen, Pilze
und Bakterien können, falls man es zulässt, dass sich diese
Organismen zu stark und unkontrolliert vermehren, sehr problematisch
und gefährlich werden.
Molekulargewicht
Jedes Molekül setzt sich aus einer bestimmten
Anzahl Atome zusammen. Die Summe der Atomgewichte dieser einzelnen
Atome ergibt das Molekulargewicht.
Beispiel:
2 x H (Wasserstoff) Atomgewicht 1=2
1 x O (Sauerstoff) Atomgewicht 16=16
Wasser hat daher das Molekulargewicht 18
Natrium
ist ein weiches, silberweißes, an feuchter
Luft sofort oxidierendes Leichtmetall, aus dem bei Kontakt mit Wasser
Wasserstoff und Natronlauge entsteht. Dieser für den Menschen lebenswichtige
Mineralstoff ist als anorganische Verbindung im Kochsalz enthalten.
Natrium ist wichtig für den Austausch von Wasser zwischen den Zellen
und dem Interzellularen Medium. Es ist außerdem für das Arbeiten
der Muskeln, insbesondere deren Kontraktion wichtig. Natrium wird
im Körper hauptsächlich zur Erzeugung bioelektrischer Potentiale,
zur Reizweiterleitung im Nerven und zur Blutdruckregulation benötigt.
Als Gegenspieler von Kalium bringt Natrium bildhaft gesprochen Strom
auf die Leitung. Der tägliche Natriumbedarf wird über Kochsalz (Natriumchlorid)
gedeckt. Die empfohlene Kochsalzaufnahme sollte 6-7 Gramm pro Tag
nicht übersteigen. Bedingt durch sehr kochsalzhaltiges Essen, erscheint
ein Mangel an Kochsalz selbst bei intensivem Ausdauertraining unwahrscheinlich.
Sollten die Kochsalzreserven möglicherweise klimabedingt doch mal
knapp werden, hat der Körper die Möglichkeit, natriumarmen Schweiß
zu bilden und damit den Verlust zu drosseln.
Nitrat
Nitrate sind Salze der Salpetersäure. Sie gehören
zu den Hauptnährstoffen im Boden. Nitrate kommen u. a. in Grünpflanzen
vor. Problematisch können hohe Nitratgehalte in pflanzlichen Nahrungsmitteln
aus überdüngten Kulturen sein, da sich diese im Verdauungsbereich
des menschlichen Körpers zu Nitriten umwandeln können und diese
die krebsverdächtigen Nitrosamine bilden. Nitrate finden sich auch
in stickstoffhaltigen Düngemitteln und können so bei unsachgemäßer
Anwendung in der Landwirtschaft mit dem Niederschlagswasser ins
Grundwasser bzw. in Oberflächengewässer gelangen und die Nitratbelastung
erhöhen. Zuviel Nitrat im Trinkwasser kann für Säuglinge wegen der
teilweisen Umwandlung in Nitrit gefährlich werden. Nitrit kann zu
einem bei Babys bis zu einem Alter von 3 Monaten Blausucht (mangelnder
Sauerstoffgehalt im Blut) verursachen.
Zudem können sich, auch bei Erwachsenen, im Magen Nitrosamine bilden.
Nitrosamine sind die krebserregendsten Stoffe, die man kennt. In
Gewässern beträgt die durchschnittliche Konzentration schon über
20 mg/l. Dies hängt damit zusammen dass der Mensch schon seit langem
in den Stickstoffkreislauf eingreift, indem er durch Überdüngung,
durch Abwässer, durch Stickoxid-Emissionen und durch Massentierhaltung
zusätzlich Stickstoff einträgt.
Das Auftreten von Nitrat im Grundwasser ist hauptsächlich eine Folge
der Düngung landwirtschaftlich genutzter Flächen, vor allen Dingen
in Wein- und Gemüseanbaugebieten. Bis heute ist die Entfernung überhöhter
Nitratgehalte bei der Aufbereitung großer Wassermengen ein nicht
gelöstes Problem.
Toxikologische Bedeutung:
Bei Toxizität von Nitrat unterscheidet man drei Gruppen:
a) Primärtoxizität:
Aufnahme großer Mengen Nitrat durch den Menschen.
Symptome:
Reizung der Schleimhäute, Übelkeit, Erbrechen.
b) Sekundärtoxizität: Nitrat kann durch Bakterien in Nitrit umgewandelt
werden. Dieser natürliche Vorgang kann sowohl im Mund, wie auch
im Magen-Darm-Trakt stattfinden. Das ist normalerweise nicht besorgniserregend.
Durch überhöhte Nitrataufnahme über Nahrung oder Trinkwasser kann
allerdings entsprechend mehr Nitrit gebildet werden. Nitrit kann
die Sauerstoffzufuhr über das Blut behindern, was zu Blausucht führen
kann. Speziell Säuglinge bis zum dritten Lebensmonat sind besonders
betroffen.
C) Tertiärtoxizität: Nitrit und sekundäre Amine im Magen können
krebserregende Nitrosamine bilden. Nitrosamine gehören zu den krebserregendsten
Stoffen, die man kennt.
Zitat aus dem Buch;
,,NEUE KRANKHEITEN DURCH TRINKWASSER": (Erschienen 1992 - ecomed
Fachverlag)
,,....Wird allein nur der Nitratrücktransport in den Speichel und
die dortige Bildung von Nitrit berücksichtigt, so ergibt sich bei
50 mg/l Nitrat und 5% Nitritbildung im Mund eine den Magen erreichende
Nitritbelastung von 2,5 mg/l aus dem Trinkwasser, also ein 25-fach
höherer Wert, als die Trinkwasser-Verordnung für Nitrit zulässt."
Die toxische Wirkung des Nitrats ist vor allem auf das daraus gebildete
Nitrit zurückzuführen, das hauptsächlich durch bakterielle Reaktionen
im Mund oder Darm gebildet wird. Nitrit ist in der Lage, den Blutfarbstoff
Hämoglobin zu so genannten Methämoglobin zu oxidieren, das Sauerstoff
so fest bindet, dass er nicht mehr an die Zellen abgegeben werden
kann. So kann kein Sauerstoff mehr transportiert werden und die
Säuglinge ,,ersticken innerlich", es kommt zur Cyanose, der so genannten
Blausucht. Nitrosamine gehören zu den stärksten Krebserregern. Die
direkte Aufnahme mit bestimmten Lebensmitteln, wie geräucherter
Wurst oder Käse, ist allerdings gering. Bedeutender ist die Bildung
von Nitrosaminen aus Nitrat bzw. Nitrit die im Körper stattfindet.
Dieser Aspekt der Bildung von krebserzeugenden Nitrosaminen, gibt
Anlass zur Diskussionen über die hinnehmbaren Nitrat-Grenzwerte
im Trinkwasser. Die WHO fordert deshalb seit 1984 eine Nitratobergrenze
von 10 mg/l im Trinkwasser. Der Grenzwert für Nitrat ist in der
Trinkwasserverordnung auf 50 Milligramm pro Liter festgelegt. Die
EG Richtlinie für Nitrat im Trinkwasser liegt bei nur 25 mg/l.
Oberflächenwasser
Wasser aus natürlichen oder künstlichen oberirdischen
Gewässern (Fluss-, Seen- und Talsperrenwasser), das auch Rohstoff
für die Trinkwassergewinnung sein kann. Ebenfalls als Oberflächenwasser
wird das von befestigten Flächen ohne Kanalisation abfließende Niederschlagswasser
bezeichnet.
Orthomolekulare Medizin
Relativ junge Therapieform aus den USA, die zunehmend
auch in Deutschland angewandt wird. "Orthomolekular" (griech./lat.)
bedeutet "richtige Moleküle". Der Grundgedanke: Da unsere moderne
Industriegesellschaft für viele Menschen Ernährungsmängel mit sich
bringt, die zu Krankheit führen können, müssen die "richtigen" Verhältnisse
wiederhergestellt werden. Gemeint sind Vitamine, Mineralstoffe,
Spurenelemente, Amino- und Fettsäuren. Bei der Behandlung wird ausschließlich
auf diese ohnehin im Körper enthaltenen Stoffe zurückgegriffen.
Osmose
Die natürliche Tendenz von Wassermolekülen, durch
eine halbdurchlässige (semipereable) Membran zu passieren. Einer
der wichtigsten Vorgänge für organisches Leben. Mit Osmose regelt
beispielsweise unser Körper seinen Flüssigkeitshaushalt.
Oxidation
Chemischer Vorgang der Verbindung von Elementen
mit Sauerstoff, wobei Energie freigesetzt wird und sogenannte Oxide
entstehen. Alle Verbrennungen sind Oxidationsvorgänge. Weniger heftig
ablaufende Prozesse wie Verbrennungen oder Explosionen sind z.B.
Korrosionen (Rostbildung) an Metallen. Genaugenommen versteht man
unter O. die Abgabe von Elektronen (von einem Reaktionspartner zum
anderen). Der gegenteilige Vorgang (Elektronenaufnahme) wird als
Reduktion bezeichnet.
Pestizide
(Pflanzenschutzmittel)
sind chemisch hergestellte Stoffe, die dazu bestimmt
sind, Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse vor schädlichen Organismen
bzw. sonstigen Tieren, Pflanzen oder Mikroorganismen zu schützen
oder aber auch das Keimen bzw. Wachstum zu regeln. Pflanzenschutzmittel
dürfen nicht ins Grund- und Trinkwasser gelangen, da sie Giftstoffe,
wie z. B. chlorierte Kohlenwasserstoffe enthalten können.
PCB
Polychlorierte Biphenyle. Hochgiftige organische
Verunreinigung, die im Trinkwasser vorkomment. PCB steht im Verdacht,
Krebs zu verursachen.
Pflanzenschutzmittel
Unter dem Pflanzenschutzmitte1 wird eine Gruppe
von ca. 1700 Mitteln zusammengefasst, die in der Landwirtschaft
und bei der Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Die Wirkung
von Pestiziden auf den Menschen ist weitgehend unerforscht, wobei
entsprechende Langzeitstudien praktisch nicht möglich sind. Fast
gar nichts weiß man, was passiert, wenn mehrere. Wirkstoffe aufeinander
treffen.
Die US-Akademie der Wissenschaften hat bereits 1987 festgestellt,
dass die Mehrzahl der Pestizide tumorbildend sind. Auch die amerikanische
Umweltbehörde hat 15 Substanzen als krebserzeugend eingestuft.
Nach der Trinkwasserverordnung gelten seit dem 01.10.89 a1s neue
Grenzwerte für Pestizide 0,1 mg/l für die Einzelsubstanz und 0,5
mg/l für die Summe aller Pestizide. Nach Festlegung dieser Grenzwerte
bekamen die Wasserwerke große Schwierigkeiten, d.h. jedes 5. Wasserwerk
arbeitet aufgrund von Ausnahmeregelungen die Grenzwertüberschreitungen
um das 10 bis 100-fache erlauben.
pH Wert
Zeigt an, wie sauer oder basisch Wasser ist. Die
Skala reicht von 1 bis 14. 7 ist neutral, 1 ist der höchste saure
Wert, 14 der höchste basische Wert.
Phototherapie
Mit Photo- oder Lichttherapie werden all jene
Verfahren umrissen, die mit der Wirkung des Lichtes arbeiten. Seit
Beginn des 20. Jahrhunderts ist beispielsweise die antibakterielle
Wirkung des ultravioletten Lichtes (UV) bekannt und wird genutzt,
um z. B. einzelne Körperteile oder das Blut zu bestrahlen. Infrarotes
Licht erwärmt den Körper tiefenwirksam, natürliches Sonnenlicht
stärkt die Widerstandskräfte, bessert Depressionen, wirkt blutdrucksenkend
und regt die Produktion bestimmter Vitamine an. Als Lichtquellen
nutzt man das Sonnenlicht und Geräte, die spezielle Lichtanteile
erzeugen. Zum Teil werden Farben auch mit den Schwingungen von Edelsteinen,
Blütenessenzen oder Tönen kombiniert. Zu den Phototherapien zählen
in weiterem Sinn: Lichtbestrahlung, UVA-, UVB-Bestrahlung mit verschiedenen
Geräten (z.B. Biotron, Eichotherm, Unisol).
Phosphat
Zusammen mit Calcium ist Phosphat am Knochen-
und Zahnaufbau beteiligt und wichtiger Bestandteil der Knochen selbst.
Eine überragende Bedeutung hat es bei der Energiebereitstellung
aus den Nährstoffen. Es wirkt bei der Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Haushalts
mit, hat eine Funktion als Cofaktor vieler Enzyme und an der genetischen
Information im Zellkern.
Der tägliche Bedarf für einen Erwachsenen beträgt
800 Milligramm. Da fast alle Lebensmittel Phosphat enthalten, besteht
kein Mangel. Bei körperlich anstrengender Tätigkeit, in Schwangerschaft
und Stillzeit ist der Bedarf erhöht. Der Phosphatbedarf steht in
enger Beziehung zum Calciumbedarf, wobei ein ausgewogenes Verhältnis
(etwa 1:1) als optimal angesehen wird. Durch die meist ausreichende
Zufuhr tritt ein Phosphatmangel kaum auf.
ppm
Engliche Abkürzung von "Parts Per Million"= "Teile
pro Million Wassermoleküle". ppm entspricht in etwa "Milligramm
pro Liter" (mg/1). Wenn Sie ein Kilo Salz in einer Million Kilo
(Liter) Wasser auflösen, dann erhalten Sie die Messung von 1 ppm
(oder 1 mg/1).ppm ist die Maßeinheit von TDS

Reduktion
ist das Gegenteil zur Oxidation und bedeutet im
chemischen Sinn die Entfernung von Sauerstoff aus einer Verbindung
oder die Anlagerung von Wasserstoff. Reduktion ist ein Verfahren
bei der Wasseraufbereitung, das bei der Entfernung von Nitrat eingesetzt
wird.
Rodentizide
Es handelt sich hierbei um chemische
Mittel zum Pflanzenschutz und zur Schädlingsbekämpfung. Rodentizide
werden zur Bekämpfung von Nagern eingesetzt, z.B. Endrin.
Rohwasser
ist das unbehandelte Wasser, das einer Anlage
zur Trinkwasseraufbereitung zufließt.
Rückweisung
Die Menge an TDS, die die Umkehr- Osmose- Membran
aus dem Rohwasser entfernt. Wird in Prozent vom Rohwasser angegeben.
Schwebstoffe
Im Rohwasser schwebende Teilchen (Staub, Sand,
Rost, Algen), die durch mechanische Filter entfernt werden können
Schwermetalle
Metalle mit einer höheren Dichte als 5 g/cm3 werden
als Schwermetalle bezeichnet, wie z. B. Cadmium, Chrom, Eisen, Quecksilber,
Blei, Kupfer, Nickel.
Sedimentation
bedeutet Absetzung und ist ein Verfahren der Wasseraufbereitung
zur schwerkraftbedingten Abtrennung von Feststoffen aus dem Wasser.
Semipermeabel
Eigenschaften einer Gruppe von natürlichen und
synthetischen Materialien, die es bestimmten Substanzen (z.B. Wasser)
erlaubt, eine Umkehr- Osmose- Membran zu passieren, während gleichzeitig
die Passage anderer Stoffe (z.B. Salze) blockiert wird.
Silber
Metallisches Mineral. Wird zum Imprägnieren von
Kohlefiltern eingesetzt. Giftig für den menschlichen Körper. Bakteriostatischer
Filter.
Sulfat
Sulfat ist eine Schwefelverbindung. Es hat eine
spezifische Wirkung auf die Leber, indem es entgiftend Im Leberstoffwechsel
wirkt. Bekannt ist auch seine verdauungsanregende Wirkung. Die Festigkeit
von Haaren, Nägeln und der Haut ist von Schwefel abhängig, denn
er ist Baustein jedes Eiweißes. Außerdem ist er Bestandteil einiger
Enzyme und spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Darüber
hinaus kommt Schwefel als Bestandteil im Knorpel vor. Es gibt keine
Bedarfszahlen für Sulfat. Eine ausreichende Zufuhr ist bei genügender
Eiweißversorgung gesichert. Mangelerscheinungen können nicht auftreten.
Täglicher Wasserverbrauch TCE
Statisch gesehen verbraucht der Deutsche pro Tag
150 Liter Wasser. Davon werden allerdings nur 2 Liter zum Trinken
und Kochen verwendet. Trichloräthylen. Im Trinkwasser relativ häufig
vorkommende giftige organische Verunreinigung. Bestandteil vieler
Lösungsmittel im Haushalt, Industrie und chemischen Reinigungen.
TCE steht im Verdacht Krebs auszulösen.
TDS
Englische Abkürzung von "Total dissolved Solid"=
die Gesamtmenge im Wasser gelöster ionischer Mineralsalze und Metalle.
Wird in Einheiten von ppm gemessen.
TDS- Tester
Der Tester zeigt die Menge der gelösten Salze
an, die in einer Wasserprobe vorhanden ist. Maßeinheit ist ppm
TFC
Englische Abkürzung von "Thin Film Composite
Membran". Ein Material (Polyamid), aus dem Umkehr-Osmose-Membranen
hergestellt werden.
Trinkwasser
Für menschlichen Genuss und Gebrauch geeignetes
Wasser, das bestimmte in Rechtsnormen festgelegte Anforderungen
(DIN 2000 "Leitsätze für die zentrale Trinkwasserversorgung" und
DIN 2001 "Leitsätze für die Einzel-Trinkwasserversorgung") erfüllen
muss. Als wichtigstes und unersetzbares Lebensmittel wird es auch
als "Lebensmittel Nr. 1" bezeichnet. Trinkwasser muss frei von Krankheitserregern
sein und darf keine gesundheitsschädigenden Eigenschaften besitzen.
Es muss keimarm, appetitlich, farb- und geruchlos, kühl und geschmacklich
einwandfrei sein. Darüber hinaus darf es nur einen geringen Gehalt
an gelösten Stoffen aufweisen, keine unverhältnismäßigen Korrosionsschäden
am Leitungsnetz hervorrufen und es sollte in genügender Menge mit
ausreichendem Druck zur Verfügung stehen.
Die Trinkwasserverordnung vom 22. Mai 1986, aus dem Bundesgesetzblatt,
Jahrgang 1986, Teil 1, sagt:
"......dass zum menschlichen Genuss und Gebrauch bestimmtes Trinkwasser
appetitlich sein soll, zum Genuss anregend, farblos, klar, kühl,
geruchlos und geschmacklich einwandfrei, frei von Krankheitserregern
und arm an Keimen, gelöste Stoffe nur in engen Grenzen enthalten
und in genügender Menge und mit ausreichendem Druck zur Verfügung
stehen soll."§11, Abs. 2 des Bundes-Seuchengesetzes in der Fassung
der Bekanntmachung vom 18. Dezember 1979 (BGBI. 1 S. 2262) als Grundlage
für die Trinkwasserverordnung sagt:
,,Trinkwasser, sowie Wasser für Betriebe, in denen Lebensmittel
gewerbsmäßig hergestellt oder behandelt werden, oder die Lebensmittel
gewerbsmäßig in den Verkehr bringen, muss so beschaffen sein, dass
durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen
Gesundheit, insbesondere durch Krankheitserreger, nicht zu besorgen
ist."
§ 10, Abs. 1, Satz 1 und 2 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes
vom 15. August 1974 (BGBI. 1 S. 1945, 1946) im Einvernehmen mit
den Bundesministern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und
für Wirtschaft besagt:
" …es soll der Gefahr einer ekelerregenden oder sonst nachteiligen
Beeinflussung vorbeugen, sowie eine einwandfreie Beschaffenheit
des Wassers sicherstellen."
Trinkwasser im Sinne der Trinkwasserverordnung:
Auszug aus dem "Leitfaden zur Verordnung über Trinkwasser und über
Wasser für Lebensmittelbetriebe (TrinkwV vom 5. Dez. 1990)", erschienen
in der Wissenschaftlichen Verlagsges. mbH Stuttgart
§ 1, bb) Der Entwurf der Bundesregierung
(BR-Drucks. 429/90) sah folgende Fassung des § 1 vor:
"Trinkwasser im Sinne dieser Verordnung ist Wasser, welches dazu
bestimmt ist, als Lebensmittel oder für den sonstigen menschlichen
Gebrauch verwendet zu werden, insbesondere für die Zubereitung von
Speisen und Getränken, für die Körperpflege und -reinigung oder
für die Verwendung im Haushalt, ausgenommen Schwimm- und Badebecken-Wasser."
Amtliche Begründung
§ 1 enthält nunmehr eine Definition des Begriffes "Trinkwasser".
Die Neueinfügung dieser Begriffsbestimmung dient der Rechtsklarheit
und erfolgt in Anlehnung an die Zielsetzung der EG-Richtlinie. Die
Formulierung trägt der bisherigen Rechtsauffassung Rechnung, wonach
die geforderte Trinkwasserqualität im Zeitpunkt der Übergabe an
den Verbraucher, also am Wasserhahn, erfüllt sein muss. Anforderungen
an Schwimm- und Badebeckenwasser müssen speziellen hygienischen
Bedingungen genügen, die in einer gesonderten Verordnung geregelt
werden. Solches Wasser ist deshalb von dieser Verordnung ausgenommen
worden.
B) Änderungen durch den Bundesrat (BR-Drucksache 429/90 - Beschluss
- )
Der Bundesrat hat § 1 in der von der Bundesregierung vorgelegten
Fassung gestrichen. Begründung:
Entgegen den Angaben in der Begründung ... dient diese Einführung
weder der Rechtsklarheit noch entspricht sie der Definition in Artikel
2 der Richtlinie 80/778/EWG. Die Trinkwasserverordnung kann aus
rechtsstaatlichen Gründen keine Bereiche erfassen, für die keine
Ermächtigungsgrundlage vorhanden ist. Nach § 11 BSeuchG können nur
Regelungen für "Trinkwasser" und "Brauchwasser für Lebensmittelbetriebe"
getroffen werden. Vorschriften über "Wasser für den sonstigen menschlichen
Gebrauch, insbesondere für die Körperpflege und -reinigung oder
für die Verwendung im Haushalt" sind deshalb von § 11 BSeuchG nicht
gedeckt. Auch das Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz bietet
insoweit keine Grundlage. Wasser, das zur Verwendung im Haushalt
oder zur Körperpflege bestimmt ist, ist kein Bedarfsgegenstand im
Sinne dieses Gesetzes. Die Trinkwasserverordnung darf nicht nur
aus rechtsstaatlichen Gründen keine Bereiche erfassen, für die keine
Ermächtigungsgrundlage vorhanden ist. Die Neufassung des § 1 ist
auch aus umwelt-, verkehrs- und wirtschaftspolitischen Gründen abzulehnen.
So steht die Zielsetzung in keinem angemessenen und vertretbaren
Verhältnis zu allen Bemühungen, die auf einen sparsamen Verbrauch
des wertvollen Gutes (Trink-) Wasser ausgerichtet sind. Die auf
diesem Gebiet eingeleiteten erfolgreichen Maßnahmen müssten weitgehend
eingestellt werden. Für die Deutsche Bundesbahn wäre die Konsequenz,
dass in den Toiletten und Waschräumen der Reisezugwagen Brauchwasser
zum Waschen in Trinkwasserqualität vorgehalten werden müsste, was
nicht quantifizierbare technische und finanzielle Probleme zur Folge
hätte. Dies kann der allgemein anerkannten Bedeutung des Beförderungsmittels
Bahn einen nicht abzusehenden Schaden zufügen und würde im übrigen
einvernehmliche politische Aussagen zur Attraktivitätssteigerung
dieses Verkehrsmittels in Frage stellen. Die Finanzmittel der Deutschen
Bundesbahn müssen aber vielmehr weiterhin für Investitionen in die
Zukunft zur Verfügung stehen. Die Zukunft der Schiene kann nicht
dadurch beeinträchtigt werden, dass ein Signal an falscher Stelle
"rot" anzeigt."
Trinkwasseraufbereitung
ist der fachliche Oberbegriff für die Gesamtheit
der Maßnahmen zur Verbesserung der Trinkwasserbeschaffenheit. Trinkwasseraufbereitung
ist die in verschiedenen Prozessen ablaufende Behandlung des Rohwassers
mit physikalischen, chemischen und biologischen Wirkungsmechanismen,
um seine Beschaffenheit dem jeweiligen Verwendungszweck anzupassen.
Dabei ist es nicht Zweck der Trinkwasseraufbereitung, die Wasserabnehmer
mit bestimmten Medikamenten (z. B. Fluor) zu versorgen oder das
Wasser so zu verändern, dass es für bestimmte technische Anwendungen
geeigneter wird (z. B. weitgehendste Enthärtung), sondern lediglich,
dass es den Anforderungen an ein gutes Trinkwasser genügt. Zur Trinkwasseraufbereitung
zählen u. a. die Filtration, die Oxidation (z. B. Enteisung, Entmanganung),
die Entsäuerung, die zentrale Enthärtung, die Sedimentation, die
Entkeimung und die Sterilisation.
Trübung
bedeutet die Verringerung der Lichtdurchlässigkeit.
In Grund- und Quellwasser entstehen Trübungen durch organische und
anorganische Schwebstoffe, sowie durch lebende organische Stoffe
(z. B. Plankton).

Ultraviolette
Bestrahlung (UV-Strahlung)
Ultraviolette (UV) Strahlung ist eine kurzwellige,
energiereiche, elektromagnetische Strahlung, die für das menschliche
Auge unsichtbar ist. Die Bestrahlung von Wasser mit UV-Licht ist
eine Art der Trinkwasseraufbereitung, die das Abtöten von Mikroorganismen
einschließlich Krankheitserreger bewirkt.
Umkehrosmose
Technisches Verfahren zur Stofftrennung mittels
selektiv durchlässiger (permeabler) Membranen, auch Hyperfiltration
genannt. Je nach Einsatzzweck werden verschiedene Membranformen,
insbesondere Rohr-, Schlauch oder Kapillarmembranen verwendet. Unter
dem Druck wird Lösungsmittel aus einer höherkonzentrierten Lösung
durch die semipermeable Membran in eine niederkonzentrierte Lösung
gepresst. Damit wird eine weitgehend von Inhaltsstoffen freie Flüssigkeit
erzeugt. Anders als bei der Ultrafiltration lassen sich hiermit
auch niedermolekulare Stoffe und Salze abtrennen.
Ungelöste Stoffe
sind Feststoffe, die sich in einer Flüssigkeit
befinden und durch mechanische Verfahren (z. B. Filtration) entfernen
lassen. Trinkwasser darf gemäß der DIN 2000 keine ungelösten Stoffe
enthalten.
Vitalstoffe
Vitalstoffe sind verschiedenste Substanzen, die
zur Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen des Menschen lebensnotwendig
sind. Dazu gehören Minerale, Vitamine, Spurenelemente, Enzyme, Ballast-
Wirk- und Aromastoffe und hochungesättigte Fettsäuren.
Vitamine
sind organische Verbindungen, die der Organismus
nicht selbst bilden kann und deshalb in kleinen Mengen mit der Nahrung
zugeführt werden müssen. Manche Vitamine werden auch im Darm von
Bakterien gebildet, allerdings tragen sie, im Verhältnis zur Aufnahme
über die Nahrung, kaum zur Versorgung bei.

Wasser
Die chemische Verbindung des Wassers ist 2H
+ O = H2O (Wasserstoff und Sauerstoff). Der Siedepunkt reinen Wassers
liegt unter Normaldruck bei 100oC, der Gefrierpunkt bei 0oC und
bei 4oC hat Wasser die größte Dichte. Im gesamten Kreislauf des
Wassers nimmt es Stoffe auf. Bei Verdunstung findet ein Reinigungsprozess
statt, der verhindert, dass sich gelöste Stoffe im Wasser übermäßig
anreichern. Chemisch reines Wasser kommt daher in der Natur auch
nicht vor und es wäre aber auch nicht als Trinkwasser geeignet,
da es gesundheitsschädlich ist. Chemisch reines Wasser würde nicht
die lnhaltsstoffe haben, die z.B. in natürlichem Wasser, wie See-,
Meer-, Grund- und Regenwasser vorkommen. Solche lnhaltsstoffe sind
die Mineralien und Salze (z.B. Calcium, Magnesium, Natrium, Chlorid,
Sulfat, aber auch Nitrat) und die Gase (Sauerstoff, Stickstoff,
Kohlenmonoxid). Außerdem befinden sich im Wasser Begleitstoffe wie
Eisen, Mangan, Ammonium, Fluorid und Nitrit und Spurenstoffe wie
Barium, Kupfer und Blei. Dazu können dann noch Schwebstoffe und
Mikroorganismen kommen. Der Gehalt an Mineralsalzen und anderen
Stoffen im Trinkwasser hängt ganz von der Herkunft.
Wasserhärte
bezeichnet die Härte des Wasser, also den Gehalt
des Wassers an Erdalkaliionen ( Calcium- und Magnesiumionen). Bei
der Wasserhärte wird unterschieden zwischen der durch Calcium- und
Magnesiumsalze der Kohlensäure hervorgerufenen Karbonathärte und
der durch die anderen Calcium- und Magnesiumsalze hervorgerufenen
Nichtkarbonathärte. Die Summe dieser beiden ergibt die in Milli-mol
je Liter (mmol/l) ausgedrückte Gesamthärte, die gemäß dem sogenannten
Waschmittelgesetz in vier Härtebereiche eingeteilt werden kann:
1 (weich, 0 bis 1,3 mmol/l), 2 (mittelhart, 1,4 bis 2,5 mmol/l),
3 (hart, 2,6 bis 3,8 mmol/l) und 4 (sehr hart, über 3,8 mmol/l).
Weiches Wasser
Wasser mit einem Härtegrad unter 12.
Zink
Zink ist ein wichtiges
Spurenelement. Unser Körper braucht es, um ca. 70 lebenswichtige
Enzyme zu bilden. Ohne ausreichend Zink würden Hirnfunktion, Kreislauf,
Atmung und das Immunsystem zusammenbrechen. Zink fördert die Regeneration
von Zellen, macht schöne Haut, glänzende Haare und feste Nägel.
Und auch für die Libido, Potenz und Orgasmusfähigkeit ist Zink mitverantwortlich.
Wie viel Zink braucht der Mensch? Männer ca. 15 mg, Frauen etwa
12 mg Zink täglich. Bei Belastungen wie Stress, Schwangerschaft
oder Virusinfektionen steigt der Bedarf. Um z.B. Rhino-Viren zu
lähmen, braucht man 50-120 mg Zink täglich. Woran erkennt
man Zinkmangel? Erhöhte Infektanfälligkeit, z. B. oft Schnupfen,
Grippe, Hautveränderungen (Akne, Ekzeme), spröde Haare, brüchige
Nägel mit weißen Flecken, Nervosität, labile bis depressive Stimmung,
verminderte Libido, Fruchtbarkeitsstörungen beim Mann, Sehstörungen
nachts, Geschmacks- und Geruchsveränderungen. Versuche zeigten,
dass Zink die Vermehrung der Rhino-Viren hemmt. Sie sind die banalen
Erkältungsviren. Wenn Sie erst einmal in den Körper eingedrungen
sind und die Nase läuft, können sie außer Schnupfen auch Sekundärinfektionen
auslösen, wie gefährliche grippale Infekte. Wieso hilft Zink gegen
Schnupfen? Rhino-Viren sind heimtückisch. Sie können sich so gut
tarnen, dass unser Abwehrsystem sie für körpereigene Zellen hält
und sie ungehindert passieren lässt. Sind sie einmal im Körper,
haften sie sich mit ihrer stachligen Außenseite an gesunde Zellen
und vermehren sich so rasant, dass in wenigen Stunden ein Schnupfen
entsteht. Nimmt man jetzt ein Zinkpräparat, gelangen Zink-Ionen
in den Körper. Diese Zinkionen kleben sich an die stachlige Außenseite
der Rhino-Viren. So sind die Viren "blockiert", können nicht mehr
an gesunden Zellen andocken und sich fortpflanzen. Die Schnupfensymptome
klingen schnell ab, weil keine Viren nachwachsen können. Zink ist
kein Wundermittel, aber es lindert schnellt die Symptome und kürzt
die verschnupfte Zeit wesentlich ab. Man muss, sobald man das erste
Kitzeln in der Nase spürt, etwa alle 2 bis 3 Stunden ca. 25mg Zink
einnehmen. Und die Einnahme so lange fortsetzen, bis der Schnupfen
ganz weg ist. Die Erkrankungsdauer wird so halbiert. Nach ungefähr
drei Tagen ist man wieder gesund. Aber eine deutliche Besserung
tritt meist sofort mit der ersten Einnahme von Zink ein. Zink ist
gut verträglich. Erst bei extremen Überdosierungen ab 2000 mg drohen
Nebenwirkungen wie Metallgeschmack im Mund, Übelkeit, Kopfschmerzen
und Magenbeschwerden.
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