Die osmotischen Molekularfiltration wurde
während des Raumfahrtprogramms der NASA entwickelt. Der
"Wettlauf zum Mond" veranlasste den US-Kongress gigantische
Steuergelder für die bemannte Raumfahrt auszugeben. Da in den
Raumfähren nur ein begrenztes Kontingent an Trink- und
Brauchwasser mitgenommen werden konnte, musste man eine Lösung
finden, um jeden Tropfen Wasser wieder zu recyceln. 40
Milliarden Dollar hat die Entwicklung der Umkehr-Osmose Technik
bis heute verschlungen. Durch immer weiter verbesserte Module
ist es heutzutage möglich, auch alltagstaugliche Systeme
anzubieten, die aufgrund der immer stärker ins Bewusstsein
tretenden Umweltbelastungen schnellen Einzug in moderne Küchen
gefunden haben.
Eine Umkehr-Osmose Membranpore im Größenvergleich:
Mittels
Leitungsdruck wird das Rohwasser nach Vorfilterung durch eine
magnetisierte, halbdurchlässige Membran gepresst, deren Porengröße bereits
10.000 mal kleiner ist als ein Bakterium.
Die zurückgehaltenen Stoffe werden fortwährend von der Membran abgespült
und wieder ins Abwasser geleitet (Das tatsächliche Verhältnis Spül- zu
Trinkwasser sollte 2:1 bis 4:1, je nach Rohwasserqualität nicht übersteigen).
Umkehr-Osmose Trinkwasserfilter gehören in den USA und in Japan vielerorts schon
zur Standardeinrichtung einer modernen Küche da sie zuverlässig bis zu 100%
aller im Leitungswasser enthaltenen Schadstoffe konstant zurückzuhalten. Die
meisten Meerwasser-Entsalzungsanlagen basieren ebenfalls auf dem Umkehr-Osmose
Verfahren.
Vor 100 Jahren waren die Trinkwasserprobleme vorwiegend organischer Natur -
Krankheitserreger wie Pilze, Bakterien und Viren. Heute sind sie vorwiegend
chemischer Herkunft, und über 1000 verschiedene Stoffe aus Industrie, Pharmazie,
Landwirtschaft und den Haushalten lassen sich heute im Leitungswasser
nachweisen.
Keime, Schwebstoffe und andere grobe Teilchen sowie einige höher konzentrierte
Chemikalien werden in den Wasserwerken zwar deutlich herabgesetzt. Die sog. ,,Grenzwerte" für die bekanntesten unter ihnen sind allerdings aus
dem Bundesseuchengesetz abgeleitet und entbehren medizinischer Studien über
Langzeitwirkungen geringer Schadstoffdosen. Sie berücksichtigen in keiner Weise
die noch nicht begrenzten Stoffe oder die möglichen Wechselwirkungen zwischen
den vielen organischen Verbindungen.
Durchschnittliche Filterleistungen unserer
Aqua Fontana
Osmose Filtersysteme:
Nahezu unabhängig von der Original- Wasserqualität werden u. a.
folgende Schadstoffe aus dem Wasser entfernt:
Aluminium
99%
Radioaktive Stoffe
98%
Anionen
99%
Phosphat
99%
Asbest
99%
Quecksilber
99%
Arsen
99%
Silber
99%
Barium
99%
Silikat
98%
Blei
99%
Strontium
99%
Bromid
98%
Sulfat
99%
Bikarbonate
98%
Zink
99%
Chromat
99%
Zyanid
95%
Chlorid
99%
Bakterien
99%
Eisen
99%
Endrin
99%
Fluorid
98%
Glucose
99%
Härtegrad
98%
Lindane
99%
Kadmium
99%
Methoxydchlor
99%
Kupfer
99%
Phenol
99%
Kalzium
99%
Pyrogene
99%
Kalium
99%
Protein
99%
Magnesium
99%
Sucrose
99%
Mangan
99%
Toxophane
99%
Nickel
99%
Trihalomethane
99%
Nitrat
97%
Viren
99%
Die mehrstufige osmotische Molekularfiltration
(optional mit Cooler und Kochfunktion)
Die Osmosefiltration bewirkt eine zuverlässige
Trennung des Rohwassers auch von Schwermetallen, Salzen, Hormonen,
radioaktiven Stoffen und deren Isotopen (zu 96 - 99%). Die Filterleistung, der Fortschritt bei den Verfahren gegen Verkeimungsgefahr
und die einfache Handhabung lassen die Umkehr-Osmose als das zur Zeit
hochwertigste Verfahren erscheinen.