WASSERAUFBEREITUNG

Eisen und Mangan im Trinkwasser

 

DAS PROBLEM:

Oft kann wertvolles Brunnenwasser aufgrund überhöhter Eisen- und Manganwerte nicht als Trinkwasser genutzt werden. Eisen und Mangan machen sich durch Starke Verfärbungen in der Kleidung, in sanitären Anlagen, etc. bemerkbar. Auch die Leitungen setzen sich zu.

 Zuviel Eisen und /oder Mangan im Leitungswasser.

Wer davon betroffen ist kennt die unangenehmen Erscheinungen:

 

Fleckige verfärbte Wäsche
Braun geränderte Waschbecken
Schmutzige Duschtassen
Verdreckte Armaturen
Braun geränderte WC-Becken
Stumpfe Fliesen und schmuddelige Fugen.

 

 

 Korrosion- Rost aus den Leitungen

Die meisten Metalle haben die Tendenz, sich im Laufe der Zeit unter Einfluss von Sauerstoff und Wasser langsam zu zersetzen. Eisen und Stahl sind ein gutes Beispiel hierfür.
In der Natur kommt Eisen nur als Oxid vor, also in der Verbindung zwischen Fe und O, zwischen Eisen und Sauerstoff. Um aus Eisenoxid Eisen herzustellen, muss dieser Sauerstoff entfernt werden.
Im Prinzip besteht ein Eisenrohr aus einer relativ unnatürliche Verbindung, die konstant dazu neigt, wieder in ihre oxidische Form überzugehen. So etwas nennt man ganz einfach Rosten.

Ursachen der Korrosion

Wärmetauscher und Rohrleitungen sind konstant von Korrosion bedroht. Um diese Korrosion zu kontrollieren, ist es nötig, den Ablauf der Korrosion, hervorgerufen durch die Kombination von Wasser, Metall und Sauerstoff, zu verstehen.
Wärmetauscher und Rohrleitungen bestehen üblicherweise aus C-Stahl, Messing, Kupfer und weiteren Cu-Legierungen und zum Teil aus Edelstahl. Alle diese Metalle zeigen im Laufe der Zeit mehr oder weniger Korrosionserscheinungen.
Wir kennen alle die Erscheinung von rotem Rost auf Stahl. Sie tritt dann auf, wenn sich Eisen in seine ursprüngliche Form, in Eisenoxid, zurückverwandelt.
Metalle tendieren zur Korrosion, wenn sie der Luft, dem Wasser oder sogar anderen Metallen ausgesetzt sind. Sauerstoff ist der Hauptinitiator in den meisten Korrosionsprozessen und gelöster Sauerstoff ist in den meisten Leitungswässern in ausreichender Menge vorhanden, da in den Wasserwerken meist zur Enteisung Luft zugeführt wird.

Wäre die Oberfläche eines Metalls sehr homogen, würde die Korrosion minimal sein. Aber Unebenheiten und sogar mikroskopisch kleine Kristallstrukturdifferenzen bauen ein elektrisches Potential auf. Diese Differenzen im Potential bewirken Flächen mit einer hohen Ladung, das sind die Kathoden und Flächen mit einer niedrigen Ladung, das sind die Anoden.
Der Aufbau für einen elektrochemischen Prozess ist somit gegeben und das Metall wird sich kontinuierlich an der Anode auflösen. In einem einzelnen Werkstück bewegen sich die (negativen) Elektronen von der Anodenseite zur Kathodenseite und formieren, wie schon erwähnt, Hydroxylionen mit dem Sauerstoff, der im Kreislaufwasser vorhanden ist.

Ausschlaggebend für einen guten Elektronenfluss ist das Vorhandensein von leitfähigen Substanzen im Wasser; das heißt in diesem Fall, von gelösten Mineralien. Je höher die Leitfähigkeit im Wasser ist, um so stärker können Korrosionsvorgänge ablaufen. Die Anodenfläche bestimmt im Prinzip die Geschwindigkeit der Metallauflösung. Anodenflächen können große Gebiete umfassen, oder sich auch punktförmig ausbilden.

DIE LÖSUNG:   Entmanganung und Enteisenung

Die Firma Aqua Fontana Energie- & Wassertechnik bietet für diese Problematik genau abgestimmte Lösungen. Dieses Problem bedarf daher einer detaillierten Analyse und intensiver Beratung. Wir setzen uns gerne mit Ihnen persönlich in Kontakt.

Unsere Wasserenteisenungs- und Entmanganungsanlagen entfernen mühelos im Wasser gelöste ionisierte und oxidierte Eisenbestandteile die dort nicht hinein gehören, und wandeln sie in einfach zu entfernenden Schlamm um. Ihr Leitungswasser wird wieder klar und transparent.

  Wie kommt Eisen und Mangan ins Grundwasser?
  Welche Nachteile haben Eisen und Mangan?
 

privat-line HYDROLOGIC-Wasserenteisenung

HYDROLOGIC WM 40/110



Die Enteisungsanlage WM 40/110A enthält ein feinkörniges Granulat, welches die Eigenschaft besitzt Eisenionen aus dem Wasser zu entnehmen.

Eisen darf nach der Trinkwasserverordnung(TVO) nur zu max. 0,2 mg/l im Trinkwasser enthalten sein.


 


HYDROLOGIC WM 40 / 110

 

HYDROLOGIC WM 40/110A -Kapazität bis zu 2 m3/h

  • Sparsam: Das neu entwickelte Ventil benötigt jetzt noch weniger Wasser um das System zu regenerieren.
  • Integriertes automatisches Rückspülkontrollsystem.
  • Ein interner Bypass sorgt dafür, das Wasser jederzeit, auch während des Regenerationsvorganges zur Verfügung steht.
  • Die Häufigkeit der Regeneration lässt sich über einfach zu positionierende Steckpins programmieren.
  • Die exakte Tageszeit wird über ein Wählrad eingestellt.
  • Die täglich geplanten Spülvorgänge lassen sich eine Woche im Voraus programmieren.
  • Die erforderliche Stromversorgung übernimmt ein kleiner Trafo im 12-Volt Betrieb.

 

Industrial-line

HYDROLOGIC Enteisenungsanlagen
 

Unsere Hydrologic Industrial-line hat einer Leistungsfähigkeit von über 2 m3/Std

HYDROLOGIC WM 140/720A


 

Welche Nachteile haben Eisen und Mangan im Trinkwasser?

Enteisenung – Schönheitskur für Mineralwasser

Wie gelangen Eisen und Mangan ins Grundwasser?

 

Typ WM 140/720
Kapazität über 3,5 m3/h

Die Enteisungsanlage WM  140/720A enthält ein feinkörniges Granulat, welches die Eigenschaft besitzt Eisen-Ionen aus dem Wasser zu entnehmen.

Eisen darf nach der Trinkwasserverordnung (TVO) nur zu max. 0,2 mg/l im Trinkwasser enthalten sein. Die Anlagen werden nach der ISO 9000 Norm hergestellt.

 

PROaqua 4200 D

Der PROaqua zur Gewinnung reinen Trinkwassers ist auch empfehlenswert für Hausbrunnen oder Wasserzisternen bzw., wenn vorübergehend die hygienische Trinkwasserversorgung nicht gewährleistet ist. Bestens geeignet zum Kochen, Trinken, Gemüse und Obst waschen, Haustiere tränke, Pflanzengießen usw..

 

Eine überzeugende Alternative für sicheres Trinkwasser auch im Wohnwagen, auf dem Boot oder im Wochendendhaus! Installieren Sie den PROaqua 4200d zu ihrer eigenen Sicherheit, z. B. wenn sich in ihrem Haus alte Wasserrohrsysteme befinden (Blei) - Sie Säuglinge oder Kleinkinder in Ihrem Haushalt haben (Nitrat) - der pH-Wert Ihres Trinkwassers kleiner als 7 ist (Gefahr von aggressivem Wasser).

Installieren Sie sich den PROaqua 4200d auch, wenn Sie sicher sein wollen, dass Sie in Ihrem Trinkwasser - keine Medikamentrückstände - Toxine - keine hormonähnlichen Rückstände (Pseudohormone) - keine Schwermetalle wie Blei, Quecksilber, Mangan, Cadmium - kein Chlor - kein Nitrat - keine Keime (Bakterien, Viren, Pilze) - Parasiten (Flagellaten, Würmer, Wurmeier, etc.) haben.

Installieren Sie den PROaqua 4200D, wenn Sie sicher sein wollen, dass Sie in Ihrem Trinkwasser je nach Ihren Wünschen - kein oder nur wenig "Kalk" (Kalzium oder Magnesium) haben wollen - zu Wasserreinigung keinen Strom einsetzen wollen - kaum Geld für die Regeneration (Filter-/Membranwechsel) investieren möchten - und Wert legen auf ein langlebiges und absolut sicheres Wasserreinigungssystem.

PROaqua4200D - Standardausführung zur Entfernung von Kalk, Nitrit, Nitrat, Pflanzenschutzmittel, Lösungsmittel, Bakterien, Parasiten, Viren u.v.m.   Preis:1.950 EURO inkl. MwSt.



Ionentauscher

Beim Verfahren des Ionentauschers wird die Eigenschaft von vieler Stoffe ausgenutzt, in wässriger Lösung in elektrisch geladener Form als sogenannte Ionen vorzuliegen. Die elektrisch negativen Teilchen heißen Anionen, die positiv geladenen Kationen. Ein Ionentauscher besteht in der Regel aus einen Grundsubstrat, in das Austauschionen eingebettet sind wie zum Beispiel: Wasserstoff (H+)- bzw. Natrium (Na+)-Kationen oder Hydroxid (OH-)- bzw. Chlorid (Cl-)-Anionen. Wird Wasser an diesem Material vorbeigeleitet, können die Ionen im Wasser gegen Ionen gleicher Ladung aus dem Substrat ausgetauscht werden. Der Kationentauscher tauscht positiv geladene Elemente wie Calcium, Kalium, Magnesium, Cadmium, Caesium, Blei, Kupfer oder Aluminium gegen Wasserstoff- bzw. Natriumionen aus. Der Anionentauscher tauscht Nitrite, Nitrate, Phosphate, Bromide Hydrogensulfate oder Jodide gegen Hydroxid- bzw. Chloridionen aus.

Da jedes Ion eine andere Bindungsstärke besitzt, werden bei diesem Verfahren Ionen mit starken Anziehungseigenschaften besser ausgetauscht, als schwache Ionen. Der Austausch kann dabei so lange erfolgen, bis alle Ionen des Trägermaterials gegen Ionen aus dem Wasser getauscht wurden. Danach ist der Ionentauscher erschöpft und damit wirkungslos, den genauen Zeitpunkt kann man bei kleinen Haushaltsgeräten kaum kontrollieren, da die Beschaffenheit des Wassers und die benötigte Menge eine wichtige Rolle spielen. Des weiteren ist die Gefahr der Verkeimung des Ionentauschers und damit der mikrobiologischen Verunreinigung des gefilterten Wassers nicht zu unterschätzen. Um eine Keimverminderung zu erreichen, wird bei Tischfiltern in der Regel Silber zugesetzt, was bei langzeitlicher Nutzung gesundheitlich bedenklich ist und auch nicht immer die erwünschte antibakterielle Wirkung hat. Eine Regenerierung von Ionentauschern ist generell möglich, jedoch werden kleine Filterkartuschen aus Tischgeräten aus Kostengründen kaum regeneriert.