Welche Nachteile haben Eisen und Mangan im
Trinkwasser?
Wasser, welches mit Eisen und Mangan versetzt ist hat
einen stark metallischen Geschmack. Sind außerdem noch Eisen- und Manganbakterien
vorhanden, kommt es zu Ablagerungen in den Rohrleitungen. Trotzdem gelten
Eisen und Mangan nicht als gesundheitsschädlich. Eisen spielt z.B. eine wichtige
Rolle bei der Atmung des Menschen (Hämoglobin).
Wird ein Tiefbrunnen durch übermäßige Entnahme überlastet,
so kommt es zu einer erhöhten Wassereintrittsgeschwindigkeit in den Brunnen.
Durch den stark ausgebildeten Absenkungstrichter um den Brunnen herum können
die Filterschlitze Bodenluft mit ansaugen. Diese Luft wiederum oxidiert
das Eisen und Mangan und die Filterschlitze setzen sich zu. In solchen
Fällen spricht
man von "Brunnenverockerung". Hat sich Eisen im Brunnen festgesetzt, kann
die Ansiedlung von Eisenbakterien die Verockerung noch verschlimmern. Bei
größeren Brunnenanlagen regeneriert man die Brunnen dann chemisch durch den
Einsatz von Säuren
oder mechanisch (Ultraschall, Sprengen).
Die Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung (TVO):