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MEMBRANREGENERATION
Positive Beeinflussung der Rückhalterate bei Umkehrosmosegeräten
Aqua Fontana Umkehrosmosegeräte bereiten unser Leitungswasser
- das heute leider vielerorts, qualitativ, nicht mehr so ist, dass man
es bedenkenlos zum Trinken verwenden könnte - auf. Dabei wird dem Wasser
ein Großteil der organischen, mineralischen und metallischen Schadstoffe
entzogen, die sich in gelöster Form in unserem Leitungswasser befinden.
Die Salzrückhalterate solcher Geräte liegt bei ca. 95%.
Die meisten Geräte arbeiten dabei heute mit einem Verhältnis (Konzentrat
zu Reinwasser) von 3:1, ein solches Verhältnis ist im starken Maße abhängig
von der Salzkonzentration (Gesamt- und Karbonathärte) des Ausgangswassers
das uns dafür zur Verfügung steht. Dazu ein Vergleich, die ersten Umkehrosmoseanlagen,
welche in den 70er Jahren zuerst in den USA auf dem Markt kamen, arbeiteten
noch mit einem Verhältnis von 10:1!
Durch geologische Einflüsse ist das Leitungswasser in einigen Gegenden
Deutschlands weich, in anderen hingegen hart. Bedingt durch diesen Umstand
bieten die meisten Hersteller von Umkehrosmosegeräten, Anlagen mit einem
Verhältnis von 4:1 an, um eine annehmbare Lebensdauer der Membran zu
erreichen. Geräte die mit einem Verhältnis von 2:1 und 1:1 arbeiten
können wir Ihnen zwar heute auch anbieten, es ist dann jedoch ein
elektronisches Spülsystem erforderlich.
Dies scheint, auf den ersten Blick, verlockend zu sein, könnte man doch
mit einer solchen Anlage eine Menge Wasser sparen.
Die Anschaffung einer Anlage mit einem solchen Verhältnis von Konzentrat
zu Reinwasser ist allerdings an einige Voraussetzungen geknüpft!
Umkehrosmosegeräte die mit einem Verhältnis von 2:1 oder gar 1:1 arbeiten,
benötigen ein sehr weiches Wasser um die Membran durch die hohe Salzkonzentration
nicht zu schädigen (Verblockung).
Die so genannte "Verblockung" tritt
dadurch ein, dass ein Ungleichgewicht zwischen den gelösten Salzen und
der freien Kohlensäure vor der Membran entsteht, was zur Ausfällung
der Salze führt und somit eine Verstopfung der Membran nach sich zieht.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir für Italien bestimmte Umkehrosmoseanlagen
- auf Grund der landesweit vorliegenden sehr hohen
Salzkonzentrationen - mit einem Verhältnis von 7:1 vertreiben!
Wem also ein Ausgangswasser zur Verfügung steht, dessen Karbonathärte
deutlich unter 7° dKH liegt kann eine Anlage mit einem Verhältnis von
2:1 betreiben. Liegt die Karbonathärte deutlich unter 3° dKH, so kann
man eine Osmoseanlage auch mit einem Verhältnis 1:1 wählen. Liegen allerdings
höhere Wasserwerte vor, besteht die Gefahr das die Membran bereits nach
kurzer Betriebsdauer "verblockt" und dadurch unbrauchbar geworden ist!
Auf diese Weise hat man dann natürlich nichts gespart, da die Ausgaben
für eine neue Membran erheblich höher liegen als die erhoffte Wasserersparnis!
Es sei gleichsam darauf verwiesen, dass in einigen Gegenden Deutschlands
von den Wasserwerken Mischwasser verwendet wird. Dies bedeutet, dass
Wasser aus verschiedenen Brunnen und/oder Gegenden ins Leitungsnetz
eingespeist wird. Somit besteht die Möglichkeit, von einem zum anderen
Tag, unterschiedliche Wasserwerte (Gesamt- und Karbonathärte) zu erhalten!
In solchen Fällen sollte man die Wasserwerte über mehrere Tage überprüfen,
oder man holt sich Auskunft beim zuständigen Wasserwerk.
Wichtigstes Kriterium für die Reinwasserleistung bei einer Umkehrosmoseanlagen
ist der Leitungsdruck des Ausgangswassers. Eine, herstellerseitig, angegebene
Tagesleistung von beispielsweise 90 Liter pro Tag, bezieht sich ganz
entscheidend auf einen Leitungsdruck von 4 bar und eine Wassertemperatur
von 10° Celsius. Wird ein solcher Druck oder die Temperatur unterschritten,
wird man auch die angegebene Tagesleistung nicht erreichen, liegt der
Leitungsdruck höher, steigert sich auch die Tagesleistung.
Der, von den Herstellern empfohlene, Betriebsdruck von 3 - 7 bar dürfte
auch in den Haushalten zur Verfügung stehen.
Qualitativ hochwertige Umkehrosmoseanlagen werden meist mit einer Membran
ausgerüstet die aus Polyamid/Polysulfon gefertigt ist, dies trifft auch
bei den Geräten mit einem Verhältnis von 2:1 bzw. 1:1 zu.
Zum Lieferumfang unserer Premium-Markenanlagen gehört zu der Vorfilterbatterie die
die empfindliche Membran vor groben Verunreinigungen im
Wasserleitungsnetz schützt immer ein Kohlefilter. Dadurch ist die Polyamid/Polysulfon - Membran ausreichend vor
Chlor geschützt, vorausgesetzt man hält die vom Hersteller empfohlenen
Wechselintervalle für Vor- und Kohlefilter oder eben einen Kombifilter
ein.
Die oben beschriebenen Membranentypen sind, was die Haltbarkeit betrifft,
schon sehr langlebig, im allgemeinen beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung
einer solchen Membran, bei mittlerer Wasserhärte, zwischen drei und
sechs Jahren. Dies ist natürlich maßgeblich von der Pflege der Anlage
abhängig. Ein regelmäßiges Spülen der Membran ist dabei unumgänglich!
Regeneration gebrauchter Osmosemembranen
Verkalkungs- und Verblockungsprophylaxe

Wer eine Umkehrosmoseanlage schon seit längerer Zeit betreibt und eventuelle
Zweifel an der Funktionsfähigkeit seiner Anlage hegt, kann mit relativ
geringem Aufwand prüfen ob diese noch die angestrebte Rückhalterate
von 95% erreicht, was eine etwaige Neuanschaffung gegebenenfalls überflüssig
machen könnte.
Hierzu benötigt man lediglich eine Messreagenz welche die Gesamthärte
des Wassers misst (Gesamthärtetest). Man vergleicht dabei die Gesamthärte
des Ausgangswassers mit der des Reinwassers. (Auch ein Leitwerttest
lässt Rückschlüsse zu).
Beispiel: Das Ausgangswasser hat eine Gesamthärte von 8° dGH, dann muss
das Reinwasser eine Gesamthärte von 0,4° dGH aufweisen.
Liegt nun eine Differenz des Permeat von 95% gegenüber dem Ausgangswasser
vor, so ist die Anlage noch in Ordnung.
Liegt sie jedoch unter dem angegebenen
Wert von 95%, kann man die Membran mit Zitronensäure (Laborbedarf, Apotheken)
spülen.
Eine solche Regeneration findet beispielsweise in Dialysepraxen ihre
regelmäßige Anwendung. Unter Verwendung von Zitronensäure (1%ig), die
einfach in den zuvor entleerten Vorfilter der Osmoseanlage gegeben wird,
kann man die Membran zu neuem Leben erwecken. Dabei sollte die Zitronensäure
eine Temperatur von 25 - 28° C. haben. Während des Spülvorgangs ist
- bei separatem Anlagenaufbau - der Kohlefilter aus der Anlage zu entfernen!
Da es aber auch Anlagen gibt deren Vorfilter sich nicht öffnen lässt,
kann man die Zitronensäure (1 - 2 Liter) auch in ein anderes Behältnis
(kleinen Eimer etc.) geben und dann, mit Hilfe einer starken Aquarienpumpe,
die Zitronensäure durch die Anlage pumpen und somit die Membran regenerieren.
Anschließend wird die Anlage wieder mit der Wasserleitung verbunden
und mit dem Ausgangswasser ebenfalls gespült.
Um ganz sicher zu gehen sollte man auch hier lieber etwas länger spülen!
Nun misst man nochmals das Reinwasser mit dem Gesamthärtetest, liegt
die Rückhalterate jetzt wieder bei 95% ist die Anlage wieder betriebsbereit,
konnte man den Wert nicht mehr erreichen ist ein Austausch der Membran
erforderlich geworden.
Wasserreinigungsverfahren
im Systemvergleich
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Leistungsmerkmal
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Sedimentfilter
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Aktivkohle
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Ionentauscher
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Destillation
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Umkehr-
Osmose
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Selbstreinigung
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nein
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nein
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nein
|
nein
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ja
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Keine
Anreicherung von Schadstoffen
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nein
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nein
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nein
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ja
|
ja
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Einheitliches
Filterkriterium
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nein
|
nein
|
nein
|
ja
|
ja
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Kontrollmöglichkeit
im Haushalt
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nein
|
nein
|
ja
|
ja
|
ja
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Konstante
Leistung
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nein
|
nein
|
nein
|
ja
|
ja
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Filterung nach Stoffklassen
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giftige Arsenverbindungen
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nein
|
nein
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ja
|
nein
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ja
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Blei
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nein
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nein
|
ja
|
ja
|
ja
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Kalk / Schwermetalle /
Nitrat
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nein
|
nein
|
ja
|
ja
|
ja
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Chlor / Pestizide / Hormone
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nein
|
ja
|
nein
|
ja
|
ja
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Leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe
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nein
|
ja
|
nein
|
nein
|
ja
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|
Viren, Bakterien
|
nein
|
nein
|
nein
|
ja
|
ja
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Betrieb
ohne elektr. Strom
|
ja
|
ja
|
ja
|
nein
|
ja
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|
Betrieb
ohne chem. Regeneration
|
nein
|
nein
|
nein
|
ja
|
ja
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Betriebskosten
/ Liter (Euro)
|
< 0,03
|
< 0,05
|
< 0,05
|
> 0,20
|
< 0,05
|
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Löschung
von Schadstoffinfos
|
nein
|
nein
|
nein
|
nein
|
ja
|
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